Shrimps-Currynudeln mit Scampi [30.11.2011]
30.11.2011 20:24 kulinarisches, lunchtimeUnkommentiert
Nachdem ich am Montag und am Dienstag mit der Rostbratwurst und dem Hirschgulasch nicht gerade Kalorienoptimal gespeist hatte, griff ich am heutigen Mittwoch mal wieder zu einem der etwas leichteren Gerichte. Dazu boten sich die Shrimps-Currynudeln mit Gemüse und gebratenem Scampi bei Vitality mit 533kcal pro Portion genau richtig zu sein. Obwohl ich zugeben muss dass auch das Pad Pla Muek – Gebratener Tintenfisch mit frischem Gemüse und Pilzen in Fischsauce welches neben Bami Goreng – Gebratene Nudeln mit verschiedenem Gemüse in Spezialsauce an der Asia-Thai-Theke angeboten wurde recht verlockend klang. Die traditionell-regionalen Allgäuer Käsespätzle und das Piccata Milanese vom Schwein auf Gabelspaghetti mit Tomatensauce bei Globetrotter waren zwar ebenfalls nicht von der Hand zu weisen, doch ich bevorzuge in der Mitte der Woche ja Fisch und/oder Meeresfrüchte und diese Gerichte erfüllten diese Anforderung nicht. Also blieb ich bei den Shrimps-Currynudeln und ergänzte es noch mit einem Dessert, welches sich als der selbe Rhabarberjoghurt herausstellte den ich gestern schon probiert hatte.
Das mit reichlich kleinen Shrimps versehene Currygemüse aus Möhren, Erbsenschoten, Maiskölbchen, Paprika und Ananasstückchen war zwar gut gewürzt und geschmacklich recht gelungen, doch leider waren sowohl dieses Gemüse als auch die Sättigungsbeilage in Form von Bandnudeln nur noch lauwarm und die Nudeln außerdem auch teilweise etwas zu bissfest. Daher kann ich hier leider keinesfalls die volle Punktzahl geben. Das habe ich hier oder hier schon besser erlebt. Die Scampis, von denen man gleich zwei auf das Gericht gelegte hatte, waren aber absolut in Ordnung und auch am Rhabarberjoghurt gab es keinen Grund zur Kritik.
Die Allgemeinheit der Kantinengäste bevorzugte heute aber eindeutig das Piccata Milanese, dem ich daher ohne jeden Zweifel heute den ersten Platz auf der allgemeinen Beliebtheitsskala zubilligen würde. Mit knappen Vorsprung vor den Asia-Gerichten landeten heute die Käsespätzle auf Platz zwei und die Shrimps-Currynudeln schließlich auf dem vierten Platz. Hier also mal wieder keine großen Überraschungen – man kennt ja inzwischen die Vorlieben der anderen Gäste.
Mein Abschlußurteil:
Shrimps-Gemüsemix: +
Nudeln: +/-
Scampis: ++
Rhabarberjoghurt: ++
Tags: betriebsrestaurant, currynudeln, dessert, essen, food, gemüse, joghurt, kantine, lunch, mittagessen, nachtisch, nahrung, nahrungsmittel, nudeln, rhabarberjoghurt, scampis, shrimps
Hirschgulasch mit Spätzle [29.11.2011]
29.11.2011 23:42 kulinarisches, lunchtimeUnkommentiert
Neben Gaeng Kiew Wan Pak – Gebratenes frisches Gemüse in grünem Thaicurry und Gaeng Pad Nua – Gebratenes Rindfleisch mit frischem Gemüse, Bambussprossen und Kokosmilch in scharfem roten Curry an der Asia-Thai-Theke sowie Mariniert gebratener Tofu auf gedünstetem Chinakohl mit gebratenem Eierreis bei Vitality, Hähnchenbrust auf Ratatouillegemüse mit Reis bei Globetrotter und schließlich dem traditionell-regionalen Hirschgulasch auf Spätzle mit Preiselbeeren fand sich heute auch noch ein Balkan-Teller mit Pommes Frites bestehend aus einem Putensteak, einer kleinen roten Bratwurst und Gyros mit Tzaziki und natürlich Pommes Frites auf der Speisekarte. Für mich war dieser jedoch etwas zu kalorienverheißend mit all dem Fleisch und den frittierten Kartoffelstäbchen, daher griff ich heute beim Hirschgulasch zu und ergänzte diese noch mit einem Rhabarberjoghurt von der Dessertheke. Natürlich wäre der Tofu weitaus optimaler gewesen, aber wenn es schon mal Hirschgulasch gibt konnte ich einfach nicht widerstehen.
Abgesehen von der Tatsache dass man die Fleischstücke im Hirschgulasch vielleicht etwas sehr grob und groß geschnitten hatte, gab es eigentlich keinen Grund zur Kritik an diesem Gericht. Die Fleischstücke waren gut durch und angenehm mager geraten, die zugehörige Gulaschsauce war von kräftigem, leicht herben Geschmack und fester Konsistenz und die Spätzle erwiesen sich als angenehm heiß und von man konnte sie – für Spätzleverhältnisse – als al dente bezeichnen. Gemeinsam mit dem Preiselbeergelee, den man auf einer hauchdünnen Orangenscheibe serviert hatte, ein sehr gelungenes und schmackhaftes Hauptgericht, welches ich durch den zwar recht dünnflüssigen, aber mit reichlich Fruchtstücken versehenen, nicht zu süßen Joghurt abschloss.
Und auch bei den anderen Kantinengästen schien der Hirschgulasch heute hoch im Kurz zu stehen so dass ich diesem heute ohne jeden Zweifel den ersten Platz auf der allgemeinen Beliebtheitsskala. Auf Platz zwei folgten, noch mit knappen Vorsprung von dem Balkanteller die Asia-Gericht. Auf Platz vier kam schließlich die Hähnchenbrust und auf Platz fünf das Tofu Zwar hätte ich dem Balkanteller mit seiner massiven Fleischportion und den Pommes Frites eine höhere Platzierung vorausgesagt, aber dennoch liegt diese Platzierung innerhalb der Normalverteilung.
Mein Abschlußurteil:
Hirschgulasch: ++
Spätzle: ++
Rhabarberjoghurt: ++
Tags: betriebsrestaurant, dessert, essen, food, gulasch, hirsch, Hirschgulasch, joghurt, kantine, knöpfle, lunch, mittagessen, nachtisch, nahrung, nahrungsmittel, nudeln, preiselbeeren, rhabarberjoghurt, spätzle, wild
Thüringer Rostbratwurst mit Blaukraut [28.11.2011]
28.11.2011 20:22 kulinarisches, lunchtimeUnkommentiert
Die Poh Piard Thord – Knusprige Frühlingsröllchen und die Moo Pad Prik Bai Karprao – Schweinfleisch mit scharfem Basilikum und Thaigemüse in Austernsauce von der Asia-Thai-Theke klangen schon mal recht verlockend. Doch dann entdeckte ich an der regulären Küche neben dem Champignongulasch auf Vollkornspaghetti bei Vitality und Putengeschnetzelten “Zigeuner Art” mit Reis bei Globetrotter heute auch bei Traditon der Region Thüringer Rostbratwurst auf Sauerkraut mit Kartoffelpüree und Senf. Zwar hatte man an der Ausgabetheke aus mir unbekannten Gründen das Sauerkraut durch Blaukraut ersetzt, doch das verringerte die Attraktivität des Gerichtes nicht wirklich – auch wenn die Kombination zugegebenermaßen ungewöhnlich erscheint. Also schlug ich hier zu und addierte noch einen kleinen Becher Bayrische Creme von der Dessert-Theke.
Die Rostbratwurst selbst kam schon mal nah an sas heran was ich aus meiner alten Wahlheimat Thüringen her kenne – es handelte sich um eine fein gekuttertes Schweinefleisch mit Würze und einigen Kräutern. Die Form war zwar etwas gedrungener als das was ich von der Bratwurstbude her kenne, aber sowohl der Röstgrad als auch der Geschmack stimmte hier. Und auch am Rot- bzw. Blaukraut gab es nichts auszusetzen. Einzig beim Kartoffelpüree muss ich Punktabzug geben, denn es war eindeutig viel zu dünnflüssig geraten und hätte vom Geschmack her kräftiger sein können – vermutlich hatte man hier mit Instant-Püree gearbeitet. Aber die Bayrische Creme entschädigte mich dafür wieder ein wenig, denn dieses mit einigen Schokostreuseln garnierte Mousse mit Vanillegeschmack mit der locker-luftigen Dessert erfüllte alle Anforderungen die ich an so etwas stelle.
Trotz des nicht ganz so gelungenen Kartoffelpürees und des kurzfristig gegen Blaukraut ausgetauschte Sauerkraut erreichte die Thüringer Rostbratwurst heute auf der allgemeinen Beliebtheitsskala des Kantinenpublikums ohne Zweifel den ersten Platz. Auf Platz zwei folgten meiner Meinung nach die Asia-Gerichte. Den dritten Platz teilten sich schließlich das Geschnetzelte und der Champignongulasch – ich konnte hier leider keinen klaren Favoriten ausmachen. Das ist ungewöhnlich, aber der Champignongulasch erfreute sich heute für ein vegetarisches Gericht einer ungewöhnlich großen Beliebtheit.
Mein Abschlußurteil:
Rostbratwurst: ++
Blaukraut: ++
Kartoffelpüree: +/-
Bayrische Creme: ++
Tags: bayrische creme, betriebsrestaurant, blaukraut, bratwurst, dessert, essen, food, kantine, kartoffelpüree, lunch, mittagessen, mousse, nachtisch, nahrung, nahrungsmittel, red cabbage, rostbratwurst, rotkraut, thüringer rostbratwurst, Vanille
Hähnchen-Sauerbraten mit Cranberries & Spätzle – das Rezept
27.11.2011 19:24 kochexperimente, kulinarischesUnkommentiert
Nach meiner guten Erfahrung mit dem Rindersauerbraten, den ich vor einigen Wochen gekocht hatte entschied ich mich heute dazu ein ähnliches Rezept mit Hähnchenbrust zuzubereiten. Jedoch war ich mir unsicher was ich als Sättigungsbeilage verwenden sollte. Nach kurzem Überlegen entschied ich mich schließlich dazu, selbst gemachte Spätzle oder besser Knöpfle dazu zu reichen. Alternativ wären natürlich auch Klöße oder Kartoffelbrei denkbar gewesen, aber irgendwie war mir heute nach Spätzle.
Was benötigen wir also für 2 Portionen?
Für die Marinade:
etwas Suppengemüse in Form von Petersilie, Möhren, Lauch und Knollensellerie

200ml trockener Weißwein
100ml Weißweinessig

9 schwarze Pfefferkörner & 2 Lorbeerblätter

Außerdem benötigen wir noch:
1 Handvoll getrocknete Cranberries

sowie etwas Olivenöl zum braten
Salz und Pfeffer zum würzen
Für die Spätzle (Knöpfle) brauchen wir:
Das Geflügelfleisch müssen wir bereits am Vortag marinieren, denn es sollte mindestens 24 Stunden eingelegt werden. Dazu geben wir Weißwein, Weißweinessig, die Petersilie, die Pfefferkörner und die Lorbeerblätter in einen Topf, lassen es aufkochen und dann für ca. 5 Minuten köcheln.

Während die Marinade köchelt, können wir schon einmal das Gemüse zubereiten indem wir es waschen, schälen und grob zerkleinern.

Nachdem die Marinade gekocht ist, stellen wir sie von der Platte und lassen sie abkühlen. Während sie dies tut waschen wir die Hähnchenbrust, tupfen sie trocken und zerteilen sie einmal längs.

Anschließend legen wir die Geflügelstücke in ein verschließbares Behältnis und bedecken sie mit dem zerkleinerten Gemüse.

Sobald die Flüssigkeit einigermaßen abgekühlt ist, übergießen wir Fleisch und Gemüse damit, verschließen das Behältnis und stellen es für mindestens 24 Stunden in den Kühlschrank.

Ein Tag später:
Bevor wir uns um die anderen Bestandteile kümmern, können wir schon einmal den Spätzleteig vorbereiten. Dazu geben wir Mehl, Eier, Salz und Wasser in eine Schüssel,

bis ein einheitlicher, leicht blasiger Teig entstanden ist. Diesen stellen wir abgedeckt bei Seite.

Nun können wir uns der Hähnchenbrust zuwenden. Dazu gießen wir die Marinade ab und fangen dabei das Gemüse mit einem Sieb auf.

Anschließend nehmen wir die Hähnchenbrust, tupfen sie leicht ab und würzen sie von allen Seiten mit Pfeffer und Salz.

In einer Pfanne erhitzen wir etwas Olivenöl und braten die marinierten Stücke darin rundherum kräftig an.

Dann entnehmen wir das Fleisch, legen es zur Seite und geben das abgetropfte Gemüse in die Pfanne um es für ca. 7-8 Minuten anzudünsten

wobei wir es mit einem Esslöffel Mehl bestäuben das wir unterheben.

Das angebratene Gemüse geben wir dann in einen Topf oder Bräter und gießen es mit der Hühnerbrühe

und der aufgefangenen Marinade auf.

Die angebratene Hühnerbrust legen wir anschließend zurück in die Flüssigkeit

und lassen alles kurz aufkochen um es dann für etwa 30 Minuten auf mittlerer Stufe weiter köcheln zu lassen.

Während das Fleisch köchelt, können wir uns den Spätzle zuwenden. Dazu bringen wir in einem weiteren Topf kräftig gesalzenes Wasser zum kochen

und hobeln dann unseren Spätzleteig hinein. Wer keinen Spätzlehobel besitzt kann den Teig auch auf einem Brettchen verteilen und mit einem Messer kleine Fäden des Teigs ins Wasser schaben – dabei entstehen dann die eher längeren Spätzlenudeln während die Methode mit dem Hobeln eher die kürzere Knöpfle-Variante ergibt.

Sobald die Knöpfle oben auf dem Wasser schwimmen, können wir sie mit einer Kelle abschöpfen und warm stellen.

Nach einer halben Stunde wenden wir uns dann wieder dem Hähnchen-Sauerbraten zu, bröseln das Pumpernickel hinein – das bindet die Sauce –

und geben auch die Cranberries hinzu.

Außerdem rühren wir noch den Balsamico unter und lassen dann alles für sieben bis acht Minuten weiter köcheln.
Nachdem wir unsere Kreation dann kurz probiert haben, wobei wir vor allem testen ob das Gemüse gut durchgekocht ist,

können wir alles auch schon servieren und genießen.

Das Ergebnis war mal wieder sehr lecker wie ich feststellen durfte. Die süßlich-saure, dickliche Sauce mit dem reichlichen Gemüse und den Cranberries harmonierte Geschmacklich wunderbar mit der marinierten, saftigen und zarten Hähnchenbrust. Gemeinsam mit den frisch zubereiteten Knöpfle ergab das Ganze ein gelungenes und wirklich schmackhaftes Mittagsgericht.
Was die Kalorien angeht liegt diese Zubereitung mit 1500kcal für alles, das entspricht 750kcal pro Portion auch noch im absolut akzeptablen Bereich. Der Gros dieses Wertes entfällt dabei im übrigen auf die Spätzle. Wer es also noch leichter haben will kann hier gerne zu einer Alternative greifen. Ansonsten gibt es zu dem Gericht eigentlich nicht mehr viel zu sagen und mir fällt auch nichts ein was ich hätte anders oder besser machen können. Also bleibt mir nur noch zu sagen:
Guten Appetit

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Rote Beete-Kartoffel-Gratin mit Hackfleisch – das Rezept
26.11.2011 21:28 kochexperimente, kulinarischesUnkommentiert
Bereits seit längerem geisterte mir der Gedanke im Kopf herum dass ich eigentlich mal etwas mit Roter Beete zuzubereiten. Seit vielen Jahren habe ich diese außer als minimaler Bestandteil von Beilagensalaten nicht mehr verzehrt und dabei zählt diese Rübenart ja aufgrund seines hohen Vitamin-B-, Kalium-, Eisen- und vor allem Folsäure-Gehalts zu den sehr gesunden Nahrungsmitteln. Leider waren die meisten Rezepte die ich fand für Salate oder Suppen, doch ein paar wenige klangen recht vielsprechend. Aus diesen kombinierte ich mir die mir am besten erscheinenden Komponenten schließlich zu diesem Rezept zusammen. Trotz einiger Bedenken, auf die ich noch weiter unten kurz eingehen werde, war das Ergebnis ein unglaublich leckeres Gratin aus Rote Beete und Kartoffeln das meine Erwartungen sogar noch übertraf. Daher möchte ich nicht darauf verzichten dieses Rezept hier in üblicher Form kurz vorzustellen.
Was benötigen wir also für 3-4 Portionen?
600g Kartoffeln - festkochende Sorte

400-450g Rote Beete - ich wählte die vorgekochte, vakkumverpackte Sorte. Wer frische Rote Beete nimmt muss diese natürlich noch vorgaren

300-330g Gehacktes vom Schwein oder Halb & Halb

1 altbackene Semmel (z.B. vom Vortag)

ca. 80g Käse nach Wahl zum bestreuen – ich wählte Gouda

sowie Salz, Pfeffer und Kümmel zum würzen
und etwas Butter zum ausfetten der Form
Kommen wir nun zur Zubereitung: Zuerst kochen wir einmal die Kartoffeln in leicht gesalzenen Wasser bis sie gut durch, aber nicht zu weich sind.

Außerdem können wir schon die Semmel in etwas Wasser oder wahlweise Milch einweichen.

Während die Kartoffeln vor sich hin kochen schneiden wir die Rote Beete in schmale Streifen

und schälen die Zwiebel, um sie dann sehr fein zu würfeln.

Nachdem wir die eingeweichte Semmel von uns gut ausgedrückt wurde, geben wir sie gemeinsam mit dem Gehackten in eine passendes Behältnis und vermengen beides.

Dabei heben wir auch die Zwiebelwürfel unter

und würzen alles kräftig mit Salz, Pfeffer und etwas Kümmel.

Sind die Kartoffeln fertig gekocht – ich teste dies indem ich sie mit einer Gabel ansteche und prüfe ob die Zinken gleichmässig bis zur Mitte durchdringen – gießen wir sie ab und lassen sie kurz abkühlen.

Während die Kartoffeln abkühlen, verrühren wir den Schmand mit der Gemüsebrühe so, dass keine Klumpen übrig bleiben,

binden alles mit 2 Esslöffeln Mehl

und schmecken es schließlich noch mit Salz und Pfeffer ab.

Sobald die Kartoffeln so weit abgekühlt sind dass wir sie problemlos mit der Hand halten können, schälen wir sie

und schneiden sie ebenfalls in schmale Scheiben. Dabei sollte die Dicke ungefähr gleich jener sein die wir bei der Roten Beete gewählt haben.

Jetzt ist auch ein guter Zeitpunkt den Backofen auf 180 Grad (Elektroherd) vorzuheizen.
In einer mit Fett ausgeriebenen Auflaufform schichten wir nun die Scheiben der Roten Beete und der Kartoffeln schuppenartig übereinander,

verteilen die gewürzte Hackfleischmischung darauf (Ich hatte nur 250g verwendet, daher habe ich die Menge oben bei den Zutaten angepasst)

und übergießen alles gleichmäßig mit unserer gewürzten Sauce aus Schmand und Gemüsebrühe.

Es folgt nun eine weitere Schicht aus Roter Beete und Kartoffeln

die wir noch einmal kräftig mit Salz und Pfeffer würzen

und abschließend mit Käse bestreuen.

Sobald der Backofen vorgeheizt ist, schieben wir unsere Form auf der mittleren Schiene hinein und überbacken alles für ca. 50 Minuten.

Danach brauchen wir alles nur noch zu entnehmen

und am besten sofort servieren.

Ich hatte ja Bedenken wegen der Verwendung von rohem Gehackten gehabt und befürchtet dass die Fleischmasse trotz der dünnen Ausbringung nicht richtig gar wird, doch diese Bedenken erwiesen sich als vollkommen unbegründet. Zwischen den beiden Schichten aus Kartoffel- und Rote Beete-Scheiben fand ich eine lockere, aber gut durchgebackene Fleischmasse. Gemeinsam mit dem würzigen Guss aus Schmand und Gemüsebrühe und dem Gemüse erwies sich dieses Gericht als extrem schmackhaft und gelungen. Die Kombination aus Roter Beete und Kartoffeln bot dabei eine fast perfekt zusammenpassende Kombination, die durch die Sauce und das Fleisch schließlich wunderbar abgerundet wurden.
Abgesehen von der etwas zu klein geratenen Menge an Hackfleisch – ich habe die Zutaten entsprechend angepasst – gibt es eigentlich nichts was ich hätte anders oder besser bei diesem Gericht machen können. Das Würzen des Hackfleischs mit Kümmel mag nicht jedermanns Geschmack sein, aber ich fand dass dieses Gewürz in diesem Fall wunderbar mit den anderen Zutaten harmonierte und ich war froh nicht darauf verzichtet zu haben. Des weiteren habe ich die Erkenntnis gewonnen dass man aus rohes Hackfleisch ohne Bedenken im Backofen als Bestandteil eines Auflaufs oder Gratins verwenden kann. Zuerst hatte ich hier mit dem Gedanken gespielt es vorher anzubraten, doch das hätte dann natürlich nicht die feste Hackfleischschicht ergeben wie ich sie hier vorgefunden hatte.
Was die Kalorien angeht hat dieses Gericht insgesamt meiner Berechnung nach knapp 2000kcal, also bei drei Portionen 666,67kcal oder bei vier Portionen 500kcal pro Portion – das finde ich geht eigentlich und ist für ein gutes Mittagsgericht ein absolut akzeptabler Wert. In der Summe also ein einfaches und sehr, sehr leckeres Rezept dass ich vorbehaltlos weiterempfehlen kann.
In diesem Sinne: Guten Appetit

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