Archive for November, 2011

Shrimps-Currynudeln mit Scampi [30.11.2011]

Wednesday, November 30th, 2011

Nachdem ich am Montag und am Dienstag mit der Rostbratwurst und dem Hirschgulasch nicht gerade Kalorienoptimal gespeist hatte, griff ich am heutigen Mittwoch mal wieder zu einem der etwas leichteren Gerichte. Dazu boten sich die Shrimps-Currynudeln mit Gemüse und gebratenem Scampi bei Vitality mit 533kcal pro Portion genau richtig zu sein. Obwohl ich zugeben muss dass auch das Pad Pla Muek – Gebratener Tintenfisch mit frischem Gemüse und Pilzen in Fischsauce welches neben Bami Goreng – Gebratene Nudeln mit verschiedenem Gemüse in Spezialsauce an der Asia-Thai-Theke angeboten wurde recht verlockend klang. Die traditionell-regionalen Allgäuer Käsespätzle und das Piccata Milanese vom Schwein auf Gabelspaghetti mit Tomatensauce bei Globetrotter waren zwar ebenfalls nicht von der Hand zu weisen, doch ich bevorzuge in der Mitte der Woche ja Fisch und/oder Meeresfrüchte und diese Gerichte erfüllten diese Anforderung nicht. Also blieb ich bei den Shrimps-Currynudeln und ergänzte es noch mit einem Dessert, welches sich als der selbe Rhabarberjoghurt herausstellte den ich gestern schon probiert hatte.

Shrimps Currynudeln & Scampi

Das mit reichlich kleinen Shrimps versehene Currygemüse aus Möhren, Erbsenschoten, Maiskölbchen, Paprika und Ananasstückchen war zwar gut gewürzt und geschmacklich recht gelungen, doch leider waren sowohl dieses Gemüse als auch die Sättigungsbeilage in Form von Bandnudeln nur noch lauwarm und die Nudeln außerdem auch teilweise etwas zu bissfest. Daher kann ich hier leider keinesfalls die volle Punktzahl geben. Das habe ich hier oder hier schon besser erlebt. Die Scampis, von denen man gleich zwei auf das Gericht gelegte hatte, waren aber absolut in Ordnung und auch am Rhabarberjoghurt gab es keinen Grund zur Kritik.
Die Allgemeinheit der Kantinengäste bevorzugte heute aber eindeutig das Piccata Milanese, dem ich daher ohne jeden Zweifel heute den ersten Platz auf der allgemeinen Beliebtheitsskala zubilligen würde. Mit knappen Vorsprung vor den Asia-Gerichten landeten heute die Käsespätzle auf Platz zwei und die Shrimps-Currynudeln schließlich auf dem vierten Platz. Hier also mal wieder keine großen Überraschungen – man kennt ja inzwischen die Vorlieben der anderen Gäste.

Mein Abschlußurteil:
Shrimps-Gemüsemix: +
Nudeln: +/-
Scampis: ++
Rhabarberjoghurt: ++

Hirschgulasch mit Spätzle [29.11.2011]

Tuesday, November 29th, 2011

Neben Gaeng Kiew Wan Pak – Gebratenes frisches Gemüse in grünem Thaicurry und Gaeng Pad Nua – Gebratenes Rindfleisch mit frischem Gemüse, Bambussprossen und Kokosmilch in scharfem roten Curry an der Asia-Thai-Theke sowie Mariniert gebratener Tofu auf gedünstetem Chinakohl mit gebratenem Eierreis bei Vitality, Hähnchenbrust auf Ratatouillegemüse mit Reis bei Globetrotter und schließlich dem traditionell-regionalen Hirschgulasch auf Spätzle mit Preiselbeeren fand sich heute auch noch ein Balkan-Teller mit Pommes Frites bestehend aus einem Putensteak, einer kleinen roten Bratwurst und Gyros mit Tzaziki und natürlich Pommes Frites auf der Speisekarte. Für mich war dieser jedoch etwas zu kalorienverheißend mit all dem Fleisch und den frittierten Kartoffelstäbchen, daher griff ich heute beim Hirschgulasch zu und ergänzte diese noch mit einem Rhabarberjoghurt von der Dessertheke. Natürlich wäre der Tofu weitaus optimaler gewesen, aber wenn es schon mal Hirschgulasch gibt konnte ich einfach nicht widerstehen.

Hirschgulasch mit Knöpfle

Abgesehen von der Tatsache dass man die Fleischstücke im Hirschgulasch vielleicht etwas sehr grob und groß geschnitten hatte, gab es eigentlich keinen Grund zur Kritik an diesem Gericht. Die Fleischstücke waren gut durch und angenehm mager geraten, die zugehörige Gulaschsauce war von kräftigem, leicht herben Geschmack und fester Konsistenz und die Spätzle erwiesen sich als angenehm heiß und von man konnte sie – für Spätzleverhältnisse – als al dente bezeichnen. Gemeinsam mit dem Preiselbeergelee, den man auf einer hauchdünnen Orangenscheibe serviert hatte, ein sehr gelungenes und schmackhaftes Hauptgericht, welches ich durch den zwar recht dünnflüssigen, aber mit reichlich Fruchtstücken versehenen, nicht zu süßen Joghurt abschloss.
Und auch bei den anderen Kantinengästen schien der Hirschgulasch heute hoch im Kurz zu stehen so dass ich diesem heute ohne jeden Zweifel den ersten Platz auf der allgemeinen Beliebtheitsskala. Auf Platz zwei folgten, noch mit knappen Vorsprung von dem Balkanteller die Asia-Gericht. Auf Platz vier kam schließlich die Hähnchenbrust und auf Platz fünf das Tofu Zwar hätte ich dem Balkanteller mit seiner massiven Fleischportion und den Pommes Frites eine höhere Platzierung vorausgesagt, aber dennoch liegt diese Platzierung innerhalb der Normalverteilung.

Mein Abschlußurteil:
Hirschgulasch: ++
Spätzle: ++
Rhabarberjoghurt: ++

Thüringer Rostbratwurst mit Blaukraut [28.11.2011]

Monday, November 28th, 2011

Die Poh Piard Thord – Knusprige Frühlingsröllchen und die Moo Pad Prik Bai Karprao – Schweinfleisch mit scharfem Basilikum und Thaigemüse in Austernsauce von der Asia-Thai-Theke klangen schon mal recht verlockend. Doch dann entdeckte ich an der regulären Küche neben dem Champignongulasch auf Vollkornspaghetti bei Vitality und Putengeschnetzelten “Zigeuner Art” mit Reis bei Globetrotter heute auch bei Traditon der Region Thüringer Rostbratwurst auf Sauerkraut mit Kartoffelpüree und Senf. Zwar hatte man an der Ausgabetheke aus mir unbekannten Gründen das Sauerkraut durch Blaukraut ersetzt, doch das verringerte die Attraktivität des Gerichtes nicht wirklich – auch wenn die Kombination zugegebenermaßen ungewöhnlich erscheint. Also schlug ich hier zu und addierte noch einen kleinen Becher Bayrische Creme von der Dessert-Theke.

Thüringer Bratwurst & Blaukraut

Die Rostbratwurst selbst kam schon mal nah an sas heran was ich aus meiner alten Wahlheimat Thüringen her kenne – es handelte sich um eine fein gekuttertes Schweinefleisch mit Würze und einigen Kräutern. Die Form war zwar etwas gedrungener als das was ich von der Bratwurstbude her kenne, aber sowohl der Röstgrad als auch der Geschmack stimmte hier. Und auch am Rot- bzw. Blaukraut gab es nichts auszusetzen. Einzig beim Kartoffelpüree muss ich Punktabzug geben, denn es war eindeutig viel zu dünnflüssig geraten und hätte vom Geschmack her kräftiger sein können – vermutlich hatte man hier mit Instant-Püree gearbeitet. Aber die Bayrische Creme entschädigte mich dafür wieder ein wenig, denn dieses mit einigen Schokostreuseln garnierte Mousse mit Vanillegeschmack mit der locker-luftigen Dessert erfüllte alle Anforderungen die ich an so etwas stelle.
Trotz des nicht ganz so gelungenen Kartoffelpürees und des kurzfristig gegen Blaukraut ausgetauschte Sauerkraut erreichte die Thüringer Rostbratwurst heute auf der allgemeinen Beliebtheitsskala des Kantinenpublikums ohne Zweifel den ersten Platz. Auf Platz zwei folgten meiner Meinung nach die Asia-Gerichte. Den dritten Platz teilten sich schließlich das Geschnetzelte und der Champignongulasch – ich konnte hier leider keinen klaren Favoriten ausmachen. Das ist ungewöhnlich, aber der Champignongulasch erfreute sich heute für ein vegetarisches Gericht einer ungewöhnlich großen Beliebtheit.

Mein Abschlußurteil:
Rostbratwurst: ++
Blaukraut: ++
Kartoffelpüree: +/-
Bayrische Creme: ++

Hähnchen-Sauerbraten mit Cranberries & Spätzle – das Rezept

Sunday, November 27th, 2011

Nach meiner guten Erfahrung mit dem Rindersauerbraten, den ich vor einigen Wochen gekocht hatte entschied ich mich heute dazu ein ähnliches Rezept mit Hähnchenbrust zuzubereiten. Jedoch war ich mir unsicher was ich als Sättigungsbeilage verwenden sollte. Nach kurzem Überlegen entschied ich mich schließlich dazu, selbst gemachte Spätzle oder besser Knöpfle dazu zu reichen. Alternativ wären natürlich auch Klöße oder Kartoffelbrei denkbar gewesen, aber irgendwie war mir heute nach Spätzle.

Was benötigen wir also für 2 Portionen?

250-300g Hähnchenbrust
01 - Zutat Hähnchenbrust

Für die Marinade:

etwas Suppengemüse in Form von Petersilie, Möhren, Lauch und Knollensellerie
02 - Zutat Suppengemüse

1 Stange Stauensellerie
05 - Zutat Stangensellerie

200ml trockener Weißwein
100ml Weißweinessig
03 - Zutat Weißwein & Weißweinessig

9 schwarze Pfefferkörner & 2 Lorbeerblätter
04 - Zutat Pfeffer & Lorbeerblätter

1 kleine Zwiebel
06 - Zutat Zwiebel

Außerdem benötigen wir noch:

1 Scheibe Pumpernickel
07 - Zutat Pumpernickel

1 Handvoll getrocknete Cranberries
08 - Zutat Cranberries

1 EL Balsamico
09 - Zutat Balsamico

1 EL Mehl
10 - Zutat Mehl

250ml Geflügelbrühe
11 - Zutat Geflügelbrühe

sowie etwas Olivenöl zum braten
Salz und Pfeffer zum würzen

Für die Spätzle (Knöpfle) brauchen wir:

250g Weizenmehl (Typ 405)
12 - Zutat Mehl

3 Eier
13 - Zutat Eier

3/4 TL Salz
14 - Zutat Salz

125ml Wasser
15 - Zutat Wasser

Das Geflügelfleisch müssen wir bereits am Vortag marinieren, denn es sollte mindestens 24 Stunden eingelegt werden. Dazu geben wir Weißwein, Weißweinessig, die Petersilie, die Pfefferkörner und die Lorbeerblätter in einen Topf, lassen es aufkochen und dann für ca. 5 Minuten köcheln.
16 - Marinade kochen

Während die Marinade köchelt, können wir schon einmal das Gemüse zubereiten indem wir es waschen, schälen und grob zerkleinern.
17 - Gemüse zerkleinern

Nachdem die Marinade gekocht ist, stellen wir sie von der Platte und lassen sie abkühlen. Während sie dies tut waschen wir die Hähnchenbrust, tupfen sie trocken und zerteilen sie einmal längs.
18 - Hähnchenbrust zerteilen

Anschließend legen wir die Geflügelstücke in ein verschließbares Behältnis und bedecken sie mit dem zerkleinerten Gemüse.
19 - Hähnchenbrust und Gemüse in Schüssel geben

Sobald die Flüssigkeit einigermaßen abgekühlt ist, übergießen wir Fleisch und Gemüse damit, verschließen das Behältnis und stellen es für mindestens 24 Stunden in den Kühlschrank.
20 - Mit abgekühlter Marinade übergießen

Ein Tag später:
Bevor wir uns um die anderen Bestandteile kümmern, können wir schon einmal den Spätzleteig vorbereiten. Dazu geben wir Mehl, Eier, Salz und Wasser in eine Schüssel,
21 - Zutaten in Schüssel geben

und verrühren alles so lange
22 - verrühren

bis ein einheitlicher, leicht blasiger Teig entstanden ist. Diesen stellen wir abgedeckt bei Seite.
23 - Spätzle-Teig

Nun können wir uns der Hähnchenbrust zuwenden. Dazu gießen wir die Marinade ab und fangen dabei das Gemüse mit einem Sieb auf.
24 - Marinade und Gemüse abgießen

Anschließend nehmen wir die Hähnchenbrust, tupfen sie leicht ab und würzen sie von allen Seiten mit Pfeffer und Salz.
25 - Hühnerbrust Pfeffern und Salzen

In einer Pfanne erhitzen wir etwas Olivenöl und braten die marinierten Stücke darin rundherum kräftig an.
26 - Hühnerbrust anbraten

Dann entnehmen wir das Fleisch, legen es zur Seite und geben das abgetropfte Gemüse in die Pfanne um es für ca. 7-8 Minuten anzudünsten
27 - Gemüse anbraten

wobei wir es mit einem Esslöffel Mehl bestäuben das wir unterheben.
28 - Mit Mehl bestäuben

Das angebratene Gemüse geben wir dann in einen Topf oder Bräter und gießen es mit der Hühnerbrühe
29 - Mit Geflügelbrühe aufgießen

und der aufgefangenen Marinade auf.
30 - Marinade dazu gießen

Die angebratene Hühnerbrust legen wir anschließend zurück in die Flüssigkeit
31 - Hähnchenbrust in Topf geben

und lassen alles kurz aufkochen um es dann für etwa 30 Minuten auf mittlerer Stufe weiter köcheln zu lassen.
32 - Aufkochen lassen

Während das Fleisch köchelt, können wir uns den Spätzle zuwenden. Dazu bringen wir in einem weiteren Topf kräftig gesalzenes Wasser zum kochen
33 - Wasser zum kochen bringen

und hobeln dann unseren Spätzleteig hinein. Wer keinen Spätzlehobel besitzt kann den Teig auch auf einem Brettchen verteilen und mit einem Messer kleine Fäden des Teigs ins Wasser schaben – dabei entstehen dann die eher längeren Spätzlenudeln während die Methode mit dem Hobeln eher die kürzere Knöpfle-Variante ergibt.
34 - Spätzle ins Wasser hobeln

Sobald die Knöpfle oben auf dem Wasser schwimmen, können wir sie mit einer Kelle abschöpfen und warm stellen.
35 - Spätzle abschöpfen

Nach einer halben Stunde wenden wir uns dann wieder dem Hähnchen-Sauerbraten zu, bröseln das Pumpernickel hinein – das bindet die Sauce –
36 - Pumpernickel hinein bröseln

und geben auch die Cranberries hinzu.
37 - Cranberries addieren

Außerdem rühren wir noch den Balsamico unter und lassen dann alles für sieben bis acht Minuten weiter köcheln.
38 - Balsamico einrühren

Nachdem wir unsere Kreation dann kurz probiert haben, wobei wir vor allem testen ob das Gemüse gut durchgekocht ist,
39 - Probieren

können wir alles auch schon servieren und genießen.
40 - Hähnchen-Sauerbraten / Marinated chicken breast - Serviert

Das Ergebnis war mal wieder sehr lecker wie ich feststellen durfte. Die süßlich-saure, dickliche Sauce mit dem reichlichen Gemüse und den Cranberries harmonierte Geschmacklich wunderbar mit der marinierten, saftigen und zarten Hähnchenbrust. Gemeinsam mit den frisch zubereiteten Knöpfle ergab das Ganze ein gelungenes und wirklich schmackhaftes Mittagsgericht.

41 - Hähnchen-Sauerbraten / Marinated chicken breast - CloseUp

Was die Kalorien angeht liegt diese Zubereitung mit 1500kcal für alles, das entspricht 750kcal pro Portion auch noch im absolut akzeptablen Bereich. Der Gros dieses Wertes entfällt dabei im übrigen auf die Spätzle. Wer es also noch leichter haben will kann hier gerne zu einer Alternative greifen. Ansonsten gibt es zu dem Gericht eigentlich nicht mehr viel zu sagen und mir fällt auch nichts ein was ich hätte anders oder besser machen können. Also bleibt mir nur noch zu sagen:

Guten Appetit

Rote Beete-Kartoffel-Gratin mit Hackfleisch – das Rezept

Saturday, November 26th, 2011

Bereits seit längerem geisterte mir der Gedanke im Kopf herum dass ich eigentlich mal etwas mit Roter Beete zuzubereiten. Seit vielen Jahren habe ich diese außer als minimaler Bestandteil von Beilagensalaten nicht mehr verzehrt und dabei zählt diese Rübenart ja aufgrund seines hohen Vitamin-B-, Kalium-, Eisen- und vor allem Folsäure-Gehalts zu den sehr gesunden Nahrungsmitteln. Leider waren die meisten Rezepte die ich fand für Salate oder Suppen, doch ein paar wenige klangen recht vielsprechend. Aus diesen kombinierte ich mir die mir am besten erscheinenden Komponenten schließlich zu diesem Rezept zusammen. Trotz einiger Bedenken, auf die ich noch weiter unten kurz eingehen werde, war das Ergebnis ein unglaublich leckeres Gratin aus Rote Beete und Kartoffeln das meine Erwartungen sogar noch übertraf. Daher möchte ich nicht darauf verzichten dieses Rezept hier in üblicher Form kurz vorzustellen.

Was benötigen wir also für 3-4 Portionen?

600g Kartoffeln – festkochende Sorte
01 - Zutat Kartoffeln

400-450g Rote Beete – ich wählte die vorgekochte, vakkumverpackte Sorte. Wer frische Rote Beete nimmt muss diese natürlich noch vorgaren
02 - Zutat Rote Beete

300-330g Gehacktes vom Schwein oder Halb & Halb
03 - Zutat Hackfleisch

1 altbackene Semmel (z.B. vom Vortag)
04 - Zutat Semmel altbacken

1 Becher Schmand (200g)
05 - Zutat Schmand

150ml Gemüsebrühe
06 - Zutat Gemüsebrühe

1 kleine Zwiebel
07 - Zutat Zwiebel

2 EL Weizenmehl (Sorte 405)
08 - Zutat Mehl

ca. 80g Käse nach Wahl zum bestreuen – ich wählte Gouda
09 - Zutat Käse

sowie Salz, Pfeffer und Kümmel zum würzen
und etwas Butter zum ausfetten der Form

Kommen wir nun zur Zubereitung: Zuerst kochen wir einmal die Kartoffeln in leicht gesalzenen Wasser bis sie gut durch, aber nicht zu weich sind.
10 - Kartoffel kochen

Außerdem können wir schon die Semmel in etwas Wasser oder wahlweise Milch einweichen.
11 - Brötchen einweichen

Während die Kartoffeln vor sich hin kochen schneiden wir die Rote Beete in schmale Streifen
12 - Rote Beete schneiden

und schälen die Zwiebel, um sie dann sehr fein zu würfeln.
13 - Zwiebel fein würfeln

Nachdem wir die eingeweichte Semmel von uns gut ausgedrückt wurde, geben wir sie gemeinsam mit dem Gehackten in eine passendes Behältnis und vermengen beides.
14 - Gehacktes und ausgedrückte Semmel

Dabei heben wir auch die Zwiebelwürfel unter
15 - Zwiebel dazu

und würzen alles kräftig mit Salz, Pfeffer und etwas Kümmel.
16 - Würzen

Sind die Kartoffeln fertig gekocht – ich teste dies indem ich sie mit einer Gabel ansteche und prüfe ob die Zinken gleichmässig bis zur Mitte durchdringen – gießen wir sie ab und lassen sie kurz abkühlen.
17 - Kartoffeln abgießen

Während die Kartoffeln abkühlen, verrühren wir den Schmand mit der Gemüsebrühe so, dass keine Klumpen übrig bleiben,
20 - Schmand und Gemüsebrühe verrühren

binden alles mit 2 Esslöffeln Mehl
21 - Mehl unterrühren

und schmecken es schließlich noch mit Salz und Pfeffer ab.
22 - Mit Gewürzen abschmecken

Sobald die Kartoffeln so weit abgekühlt sind dass wir sie problemlos mit der Hand halten können, schälen wir sie
18 - Kartoffeln schälen

und schneiden sie ebenfalls in schmale Scheiben. Dabei sollte die Dicke ungefähr gleich jener sein die wir bei der Roten Beete gewählt haben.
19 - Kartoffeln in Scheiben schneiden

Jetzt ist auch ein guter Zeitpunkt den Backofen auf 180 Grad (Elektroherd) vorzuheizen.

In einer mit Fett ausgeriebenen Auflaufform schichten wir nun die Scheiben der Roten Beete und der Kartoffeln schuppenartig übereinander,
23 - Kartoffel und rote Beete in Form schichten

verteilen die gewürzte Hackfleischmischung darauf (Ich hatte nur 250g verwendet, daher habe ich die Menge oben bei den Zutaten angepasst)
24 - Mit Gehacktesmischung bedecken

und übergießen alles gleichmäßig mit unserer gewürzten Sauce aus Schmand und Gemüsebrühe.
25 - Mit Sauce übergießen

Es folgt nun eine weitere Schicht aus Roter Beete und Kartoffeln
26 - Weitere Schicht auflegen

die wir noch einmal kräftig mit Salz und Pfeffer würzen
27 - Mit Pfeffer und Salz würzen

und abschließend mit Käse bestreuen.
28 - Mit Käse bestreuen

Sobald der Backofen vorgeheizt ist, schieben wir unsere Form auf der mittleren Schiene hinein und überbacken alles für ca. 50 Minuten.
29 - Im Ofen backen

Danach brauchen wir alles nur noch zu entnehmen
30 - Rote Beete-Kartoffel-Gratin / au gratin beetroot potatoes  - Fertig-gebacken

und am besten sofort servieren.
31 - Rote Beete-Kartoffel-Gratin / au gratin beetroot potatoes  - Serviert

Ich hatte ja Bedenken wegen der Verwendung von rohem Gehackten gehabt und befürchtet dass die Fleischmasse trotz der dünnen Ausbringung nicht richtig gar wird, doch diese Bedenken erwiesen sich als vollkommen unbegründet. Zwischen den beiden Schichten aus Kartoffel- und Rote Beete-Scheiben fand ich eine lockere, aber gut durchgebackene Fleischmasse. Gemeinsam mit dem würzigen Guss aus Schmand und Gemüsebrühe und dem Gemüse erwies sich dieses Gericht als extrem schmackhaft und gelungen. Die Kombination aus Roter Beete und Kartoffeln bot dabei eine fast perfekt zusammenpassende Kombination, die durch die Sauce und das Fleisch schließlich wunderbar abgerundet wurden.

32 - Rote Beete-Kartoffel-Gratin / au gratin beetroot potatoes  - CloseUp

Abgesehen von der etwas zu klein geratenen Menge an Hackfleisch – ich habe die Zutaten entsprechend angepasst – gibt es eigentlich nichts was ich hätte anders oder besser bei diesem Gericht machen können. Das Würzen des Hackfleischs mit Kümmel mag nicht jedermanns Geschmack sein, aber ich fand dass dieses Gewürz in diesem Fall wunderbar mit den anderen Zutaten harmonierte und ich war froh nicht darauf verzichtet zu haben. Des weiteren habe ich die Erkenntnis gewonnen dass man aus rohes Hackfleisch ohne Bedenken im Backofen als Bestandteil eines Auflaufs oder Gratins verwenden kann. Zuerst hatte ich hier mit dem Gedanken gespielt es vorher anzubraten, doch das hätte dann natürlich nicht die feste Hackfleischschicht ergeben wie ich sie hier vorgefunden hatte.
Was die Kalorien angeht hat dieses Gericht insgesamt meiner Berechnung nach knapp 2000kcal, also bei drei Portionen 666,67kcal oder bei vier Portionen 500kcal pro Portion – das finde ich geht eigentlich und ist für ein gutes Mittagsgericht ein absolut akzeptabler Wert. In der Summe also ein einfaches und sehr, sehr leckeres Rezept dass ich vorbehaltlos weiterempfehlen kann.

In diesem Sinne: Guten Appetit

Bier für € 88,88

Saturday, November 26th, 2011

€ 88,88

(Gesehen im Edeka-Simmel im Einstein-Center, München)

Erscheint im ersten Moment zwar teuer, aber immerhin wären das bei 88 x 8,88 Liter insgesamt 781,44 Liter Bier. Der Liter Altenmünster Bier würde somit (entgegen der Angabe unten links) knapp 0,11 € kosten – ein wahres Schnäppchen. Musste mich wirklich zurückhalten nicht zuzuschlagen.

Ist natürlich Quatsch – aber wäre interessant gewesen das mal an der Kasse auszutesten und sich dann auf die Auszeichnung zu berufen. Dabei notfalls noch den Filialleiter hinzu holen lassen und auf den Preis bestehen, weil er ja ausgezeichnet war. Glaube aber nicht dass hier rechtlich ein Kaufvertrag nach § 433 BGB zustande gekommen wäre.
Einziger Knackpunkt wäre gewesen, dass ich mir wohl einen Gabelstapler hätte mieten müssen, denn bei ca. 1kg pro 1 Liter Bier plus das Gewicht der Glasflaschen hätte ich die Menge wohl kaum in meinen Einkaufswagen bekommen. *g*

PS: Der reale Preis war im übrigen 2,99 Euro für 4 x 0,5 Liter

Ham Cheese Omelett – das (Kurz-)Rezept

Friday, November 25th, 2011
Ham Cheese Omelette

Meine zweite Omelette-Kreation mit Kochschinken, Käse und Kräutern. Leider fühlte sich der Speck den ich noch im Kühlschrank hatte bereits etwas schmierig an und da ich kein Risiko eingehen wollte entsorgte ich diesen lieber und sah mich nach einer Alternative um. Dabei erschien mir etwas Kochschinken als genau das richtige zu sein und meine Vermutung erwies sich als vollkommen richtig. Das Ergebnis erschien es mir wert hier kurz vorgestellt zu werden

Wir brauchen also für eine große Portion:

  • 4 Eier
  • 2 Scheiben Kochschinken
  • 1 Handvoll Raspelkäse (ich wählte Pizzakäse)
  • 1 Schuss Milch
  • 1 – 1,5 TL italienische Kräuter
  • 1 Prise Muskatnuss
  • Salz & Pfeffer
  • 1 TL Butterschmalz oder 1 EL Olivenöl zum braten
  • Kommen wir nun zur Zubereitung:

    Ham Cheese Omelette - CloseUp

    Zuerst schlagen wir die Eier auf, verquirlen sie mit einem Schuss Milch und Würzen sie kräftig mit Salz, Pfeffer, Muskatnuss und Kräutern und rühren schließlich die Kräuter unter. Dann schneiden wir den Schinken in kleine Rechtecke, erhitzen das Butterschmalz oder Öl in einer kleinen Pfanne und braten die Schinkenstücke darin ein bis zwei Minuten darin an. Dann geben wir die gewürzte Eimasse hinein und lassen sie bei mittlerer Hitze langsam zu einer einigermaßen festen Masse stocken. Dabei ist es nicht schlimm wenn die Oberfläche noch leicht flüssig bleibt. Sobald die Masse fest ist, was drei bis vier Minuten dauert, lassen die Scheibe seitlich auf einen flachen Teller gleiten, stülpen die Pfanne mit der Öffnung nach unten darüber und drehen die so entstandene Konstruktion schnell um. So landete die noch nicht vollständig gestockte Seite auf der Bratfläche und kann so ebenfalls die gewünschte Konsistenz erreicht hat. Dies dauert weitere zwei bis drei Minuten. Das war es dann auch schon gewesen – sobald beide Seiten gute durchgebraten sind können wir das Gericht servieren und genießen.

    Ham Cheese Omelette - lateral cut

    Ich fand das Ergebnis auf jeden Fall sehr gelungen – auch wenn natürlich hier viel von der Würzung abhängt. Die Kombination aus einer kräftigen Prise frisch gemahlenen schwarzen Pfeffers, einer guten Prise Salz, einem gehäuften Teelöffel italienische Kräuter und einer kleinen Prise, am besten auch frisch geriebener Muskatnuss und etwas milden Käses hat sich für mich als schmackhaft und passend erwiesen. Die Beigabe von Milch macht das Ganze noch etwas saftiger und lockerer.
    Meiner groben Rechnung nach hat so ein Omelett ca. 550kcal, was für ein Abendmahl natürlich nicht gerade wenig ist – aber die Eier musste dringend verbraucht werden und da habe ich mich eben mal wieder aufgeopfert. Und für so etwas leckeres macht man so etwas natürlich gerne mal. 😉

    Guten Appetit

    Putenbraten in Champignonsauce [25.11.2011]

    Friday, November 25th, 2011

    Da ich auf eines der Angebot von der Asia-Thai-Theke, wo Gebackene Ananas und Banane sowie Moo Pad Sam Rod – Knusprig gebackene Schweinefleischstreifen mit frischem Gemüse in süsser Chilisauce auf dem Speiseplan standen, keine große Lust hatte und mich mit dem Seelachsfilet paniert mit Kartoffel-Gurkensalat und Remoulade bei Globetrotter oder dem Milchreis mit Waldbeerensoße ebenso wenig anfreunden konnte, blieb mir nicht viel anderes übrig als bei Vitality zuzugreifen wo mal wieder ein Feiner Putenbraten in Champignonsauce dazu Vollkornreis angeboten wurde. Dazu nahm ich mir von der Gemüsetheke noch eine kleine Schale Möhrenscheiben sowie ein Becherchen Vanillepudding mit Preiselbeergarnitur aus dem Dessert-Angebot.

    Putenbraten in Champignonsauce / Turkey roast in mushroom sauce

    Unter einer würzigen Sauce mit Champignons sowie kleine Würfelchen von Möhren und Weißwurzeln fanden sich zwei magere und entgegen meiner ersten Befürchtungen doch recht saftige Stücke gebratener Putenbrust. Gemeinsam mit der großen Portion Vollkornreis ein sehr sättigendes Gericht. Die Möhrenscheiben boten zwar eine passende Beilage, aber da sie nicht mehr ganz heiß waren muss ich hier leider Abzüge in der Bewertung geben. Am cremigen Vanillepudding mit der Garnitur aus Preiselbeeren und einigen Pistaziensplittern gab es aber keinen Grund zur Kritik und bot somit einen guten Abschluss dieses Mittagsmahls.
    Beim Gros der anderen Kantinengäste sah ich am heutigen Freitag das Seelachsfilet mit Kartoffel-Gurkensalat auf den Tabletts, womit ich diesem Gericht ohne jeden Zweifel den ersten Platz auf der allgemeinen Beliebtheitsskala zubilligen würde. Auf Platz zwei folgten die Asia-Gerichte einordnen, aber sehr knapp gefolgt vom Putenbraten. Auf Platz vier folgte schließlich der Milchreis, der aber wie bei den freitäglichen Süßspeisen üblich auch hier und dort als zusätzlicher Nachtisch genutzt wurde. Mit wäre das zu viel gewesen, aber mit den 514kcal für den Putenbraten plus die paar Kalorien für das Gemüse und den Nachtisch bin ich denke ich recht gut weggekommen. Das Wochenende kann also kommen 😉

    Mein Abschlußurteil:
    Putenbraten: ++
    Champignonsauce: ++
    Vollkornreis: ++
    Möhrenscheiben: +
    Vanillepudding mit Preiselbeeren: ++