Polentaschnitte auf Ratatouillegemüse [28.02.2013]
28.02.2013 20:06 kulinarisches, lunchtimeUnkommentiert
Die heutigen Asia-Gerichte in Form von Gebratenes Curry-Gemüse nach Thai-Art oder Gaeng Dang Nua – Gebratenes Rindfleisch mit frischem Paprika, Zucchini und Bambussprossen in scharfem rotem Curry klangen zwar ganz gut, aber ich entdeckte neben den Fleischcannelloni mit Tomatensauce und Käse gratiniert bei Tradition der Region und dem Rinderbraten in Rotweinsauce und Butternudeln bei Globetrotter heute auch mal wieder Gebackene Polentaschnitte mit feinem Ratatouillegemüse bei Vitality. Dieses vegetarische Gericht hatte mich noch nie enttäuscht und erschien mit 490kcal auch angenehm leicht. Da erschien mir auch das kleine Becherchen Zitronen-Limonen-Mousse mit Joghurt von der Dessert-Theke noch vertretbar.
Auf einer fruchtigen und leicht pikant gewürzten Mischung aus Zucchini, Auberginen, Zwiebeln, Möhren, Tomaten und Paprika in Tomatensauce fanden sich zwei in dünner Panade gebackener Schnitten, in denen sich neben der bereits erwähnten Polenta in der Mitte auch eine dünne Schicht leicht würzigen Blattspinats fand.
Ein leichtes und schmackhaftes Gericht, das alle meine Anforderungen an ein leckeres Mittagsmahl erfüllt. Der kleine Becher mit einem Stück – Schoko-Minze und einer Cocktailkirsche garnierten Zitronen-Limonen-Mousse, das nicht nur luftig locker, sondern durch den Joghurt auch als angenehm cremig erwies, schloss das heutige Mittagsmahl schließlich gelungen ab.
Um den ersten Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala der angebotenen Gerichte lieferten sich heute der Rinderbraten in Rotweinsauce und die Cannelloni ein enges Kopf-an-Kopf-Rennen, welches meiner Meinung nach der Rinderbraten schließlich für sich entscheiden konnte. Nach den Cannelloni auf Platz zwei folgten die Asia-Gerichte auf Platz drei und die Polentaschnitte schließlich auf Platz vier. Hier also auch heute keine Überraschungen, die Platzverteilung entsprach ziemlich genau den bisherigen Erfahrungswerten.
Mein Abschlußurteil:
Polentschnitten: ++
Ratatouillegemüse: ++
Zitronen-Limonen-Mousse: ++
Tags: betriebsrestaurant, dessert nachtisch, essen, food, kantine, lunch, mittagessen, mousse, nahrung, nahrungsmittel, polenta, polenta slices, polentaschnitte, ratatouille, ratatouillegmüse, vegetarian, vegetarisch, zitronen-limonen-mousse
Hähnchen mit Polentafüllung an Paprika-Kartoffelspalten – das Rezept
10.11.2012 21:35 kochexperimente, kulinarischesUnkommentiert
Ich habe ja schon viel verschiedene Gerichte mit Geflügel gekocht und dabei vor allem Hähnchenbrust und Schenkel verwendet, aber noch nie hatte ich mich daran gewagt ein ganzes Tier zu verarbeiten. Daher hatte ich mir für diesen Samstag in den Kopf gesetzt, dieses Versäumnis nun endlich zu korrigieren. Meine Wahl fiel dabei auf ein Rezept für ein mit Polenta und Mais gefülltes Hähnchen, das ich mit einigen in Paprika und Knoblauch gewendete Backofenkartoffeln zum heutigen Gericht ergänzte. Und auch wenn sich Aufwand als etwas größer erwies, war das Ergebnis die Mühe auf jeden Fall wert gewesen. Daher möchte ich es natürlich nicht versäumen, das Rezept in üblicher Form hier einmal kurz vorzustellen.
Was brauchen wir also für ein Gericht (ca. 3-4 Portionen)?
1 Hähnchen (küchenfertig – 1 bis 1,2kg)

Für das Hähnchen und die Füllung
1 Dose Mais (300g Füllgewicht)

1 EL Rapsöl (oder ein anderes neutrales Pflanzenöl)

2 EL Kochsahne (fettreduziert)

sowie Salz, Pfeffer und edelsüßes Paprika zum würzen
Für die Kartoffelspalten
750g festkochende Kartoffeln (größere Exemplare)

sowie Salz und Pfeffer zum würzen
Beginnen wir also damit, die Füllung für das Hähnchen vorzubereiten. Dazu schälen wir die Zwiebel und zerkleinern sie – wahlweise mit dem Messer oder einer Küchemaschine.

Dann erhitzen wir den Esslöffel Rapsöl in einem kleinen Topf

und dünsten die zerkleinerte Zwiebel darin kräftig an.

Dann gießen wir die Gemüsebrühe hinzu

um dann nach und nach unter ständigen rühren die Polenta einzustreuen.

Das ganze lassen wir dann auf reduzierter Stufe bei regelmäßigen umrühren etwa acht bis neun Minuten vor sich hin köcheln

wobei wir es gleich ein wenig mit Pfeffer und Salz abschmecken.

Während die Polenta vor sich hin köchelt, waschen wir die Petersilie

zupfen die Blättchen von den Stilen

Am Ende des Garprozesses rühren wir schließlich die Petersilie in die Polenta und nehmen den Topf von der Platte, um ihn etwas abkühlen zu lassen.

Während die Polenta abkühlt, lassen wir den Mais abtropfen

und schälen wir die Kartoffeln

um sie sie dann in etwa 2-3 Zentimeter große Stücke zu schneiden.

Ist die Temperatur der Polenta dann etwas herunter gegangen, fügen wir den Mais hinzu

und rühren das Hühnerei unter.

Dann ist es an der Zeit, den Backofen auf 200 Grad vorzuheizen und beginnen. Anschließend waschen wir das Hähnchen von innen und außen gründlich ab, trocknen es mit Küchentüchern

und reiben es dann von sowohl von außen als auch von Innen mit Salz und Paprikapulver ein.

Anschließend verschließen wir die Halsöffnung mit einem Zahnstocher,

geben die Polenta in einen Einweg-Spritzbeutel

und befüllen dann das Innere unseres Hähnchens mit soviel Polenta wie möglich. Den Rest stellen wir bei Seite.

Dann verschließen wir auch die untere Öffnung des Hähnchens mit einigen Zahnstochern

und binden die Schenkel mit etwas Küchengarn zusammen.

Ist das erledigt, geben wir das Hähnchen mit der Brust nach unten in eine passende Auflaufform und gießen 220ml Wasser hinzu

und schieben die Form dann auf der untersten Schiene in unseren vorgeheizten Backofen.

Während das Hähnchen für 30 Minuten im Ofen backt, können wir uns weiter um die Sättigungsbeilage kümmern. Dazu schälen wir die Knoblauchzehen und zerkleinern sie sehr fein

und geben den Knoblauch dann mit den Kartoffeln und zwei Esslöffeln Olivenöl in eine Schüssel

würzen alles mit dem Esslöffel Paprikapulver sowie Salz und Pfeffer

und vermischen alles gründlich miteinander damit alles gut mit Öl und Gewürzen bedeckt wird.

Die so vorbereiteten Kartoffelstücke verteilen wir dann auf einem mit Backpapier ausgelegtes Backblech.

Nach 30 Minuten im Ofen entnehmen wir die Auflaufform mit dem Hähnchen

und bepinseln es gründlich mit dem Apfelsaft

wobei wir es wenden und auf den Rücken drehen. Gegebenenfalls können wir auf dieser Seite jetzt noch etwas Paprikapulver uns Salz hinzu geben.

Dann reduzieren wir die Temperatur unseres Backofens auf 180 Grad und geben das Hähnchen zurück hinein

um dann das Blech mit den Kartoffelstücken auf die mittlere Schiene ebenfalls in den Ofen zu schieben und für weitere 30 Minuten zu backen.

Die verbliebene Polenta geben wir nun in eine kleine Auflaufform

und schieben sie 10 Minuten nach dem Hähnchen ebenfalls in den Ofen, um sie für mindestens 20 bis 25 Minuten mit zu garen.

Sind die 30 Minuten verstrichen, entnehmen wir die Auflaufform mit dem Hähnchen erneut, betten das Tier auf ein Stück Alufolie um,

Formen eine kleine Schale um die Flüssigkeit des Hähnchens aufzufangen und legen es dann, nachdem wir etwas Platz geschaffen haben, auf das Blech mit den Kartoffelstückchen.

Den Bratensud aus der Auflaufform füllen wir dann in eine kleine Pfanne oder einen Topf um und erhitzen ihn.

Außerdem vermengen wir die Speisestärke mit drei Esslöffeln lauwarmen Wassers – dadurch verhindern wir die Bildung von Klümpchen –
und rühren dann zuerst die beiden Esslöffel Kochsahne

sowie die aufgelöste Speisestärke mit in den Sud ein.

Das Ganze lassen wir dann einige Minuten vor sich hin köcheln

und schmecken es dabei noch einmal mit Salz und Pfeffer ab.

Schließlich können wir das Backblech mit dem Hähnchen und den Kartoffelspalten entnehmen, die Zahnstocher und das Küchengarn vorsichtig entfernen

Nun brauchen wir das Tier nur noch zu tranchieren und es mit den Kartoffelspalten, ein wenig Polentafüllung sowie etwas der aus dem Bratensud hergestellten Sauce in Portionen aufteilen.

Ich hatte mich für ein Stückchen Hähnchenbrust und einen der eher kleinen Schenkel entschieden, die sich beide als angenehm zart und saftig sowie sehr gut gewürzt erwiesen. In Kombination mit der überaus leckeren Bratensauce, den knusprigen Kartoffelspalten und der würzigen Polentafüllung ergab sich ein überaus gelungenes und schmackhaftes Gericht, das den etwas größeren Aufwand bei seiner Zubereitung mehr als wert gewesen war.
Bei der Berechnung der Nährwerte tat ich mir heute etwas schwer, denn ich konnte nicht genau bestimmen wie viel des Hähnchens aus Fleisch und wie viel Knochen waren. Daher lasse ich diesen Punkt heute mal außen vor, möchte aber anmerken dass ich durch den nur sparsamen Einsatz von Öl sowohl bei den Kartoffelspalten als auch bei dem Hähnchen sicher bin, dass die Kalorien absolut im akzeptablen Rahmen für ein Hauptgericht bewegten. Somit bleibt mir nichts weiteres zu sagen, als noch einmal meine ausdrückliche Empfehlung für dieses leckere Rezept auszusprechen – es lohnt sich wirklich.
Guten Appetit

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Gebackene Polentaschnitte mit Ratatouillegemüse [11.10.2012]
11.10.2012 19:14 kulinarisches, lunchtimeUnkommentiert
Zwar wären was die Kalorienwerte angeht heute mit Sicherheit auch die Griechischen Bifteki mit Tzatziki, frischen Zwiebeln und Reis aus dem Bereich Globetrotter sowie die Gefüllte Crêpe mit Salatbeilage aus dem dieswöchentlichen Sonderangebot in Ordnung gewesen, aber irgendwie reizte mich die Gebackene Polentaschnitte mit feinem Rataouillegemüse, die mit ihren 490kcal heute im Bereich Vitality angeboten wurde mehr. Da konnte mich auch der Rindergulasch mit Butternudeln bei Tradition der Region oder die Asia-Thai-Angebote wie Chop Suey – Gemischtes Asia-Gemüse in Kokosmilchsauce und Gaeng Phet Gai – Hühnerfleisch gebraten mit verschiedenen Gemüse in Kokosmilchsauce noch umstimmen. Dazu gesellte sich noch ein Becherchen Englische Mintcreme von der Dessert-Theke auf mein Tablett.
Zwar war das Gemüse im Ratatouillegemüse, vor allem die Zucchini und die Auberginen, sehr grob geschnitten, dafür war die fruchtige Tomatensauce mit ihren zahlreichen Stücken von geschälten Tomaten dieses Mal mit einer kräftigen Schärfe versehen – was meinen persönlichen Vorlieben natürlich sehr entgegen kam. Die beiden paniert gebackenen Schnitten, in deren Mitte sich noch eine in der Beschreibung genannten Füllung aus Rahmspinat befand,
waren ebenfalls in Ordnung – auch wenn sie nicht mehr hundertprozentig heiß waren. Aber das will ich nicht negativ in die Bewertung einfließen lassen, denn insgesamt war ich mal wiedersehr zufrieden mit dem heutigen Gericht. Einzig die Mintcreme war für meinen Geschmack etwas zu süß und etwas zu dünnflüssig, das hatte ich schon besser erlebt – daher hier ein kleiner Abzug.
Entgegen meiner Erwartungen lagen heute bei genauer Beobachtung die Asia-Gerichte am höchsten in der Gunst der anderen Kantinengäste. Eigentlich hätte ich die Bifteki heute den ersten Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala vermutet, diese folgten aber auf einem guten, aber dennoch zweiten Platz. Auf Platz drei folgte der Rindergulasch mit Nudeln und den vierten Platz teilten sich schließlich die Polentaschnitten und der Crêpe.
Mein Abschlußurteil:
Polentaschnitten: ++
Ratatouillegemüse: ++
Englische Mintcreme: +
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Polentaschnitte mit Ratatouilleragout [09.08.2012]
9.08.2012 22:13 kulinarisches, lunchtimeUnkommentiert
Zwar bot die Asia-Theke mit Gerichten wie Asiatisches Gemüse herzhaft gebraten in Erdnußsauce oder Gaeng Massaman Gai – Gebratenes Hühnchen mit frischem Gemüse und Kartoffeln in Massaman Curry durchaus interessante Gerichte anbot, wollte ich nach Montag und Mittwoch nicht schon wieder Asiatisch essen, daher wandte ich meine Hauptaufmerksamkeit der regulären Küche zu, die mit Gerichten wie der traditionell-regionalen Bratwurstschnecke mit Weinkraut und Kartoffelpüree oder einem Rindergeschnetzeltes “Stroganoff” im Reisring bei Globetrotter verlockend klingende Gerichte anbot, doch ich wollte heute wieder mal wieder vernünftig sein und griff bei Vitality zu, wo eine Gebackene Polentaschnitte mit feinem Ratatouilleragout auf der Karte stand, das mit nur 490kcal angenehm leicht erschien. Dazu landete noch ein Becherchen Mascarpone mit Himbergelee von der Dessert-Theke – eine spontane Entscheidung die ich zwar schon kurz nach der Kasse bereute da Mascarpone ja nicht zu den leichten Zutaten gehört. Aber nun war es zu spät.
Die als feines Ratatouilleragout bezeichnete, fruchtige und würzige Gemüsezusammenstellung aus Zucchini, Tomaten, Paprikaschoten, Zwiebeln und Auberginen war zwar nicht mehr ganz heiß, aber der Grad der Abkühlung war glücklicherweise nicht so stark dass ich hier Punkte abziehen müsste. Darauf ruhten zwei knusprige und noch angenehm heiße, in Panade gebratene Ratatouilleschnitten, die wie ich beim Anschneiden feststellte nicht massiv waren, sondern mit einer Schicht Rahmspinat gefüllt war.
Diese nur mild gewürzten, leckeren Schnitten trugen dabei maßgeblich dazu bei, dass das Gericht auch ohne Fleisch angenehm als sättigend erwies. Dazu kleine Becher sehr feste, ungesüßter Mascarpone mit der dünnen Schicht mit Mandeln und einer Himbeere garnierten Himbeergelees erwies sich alles als überaus leckeres Mittagsgericht – ich war wirklich zufrieden, auch wenn die Mascarpone was die Nährwerte angeht vielleicht nicht die klügste Wahl gewesen ist.
Am häufigsten wurde von den anderen Kantinengästen heute natürlich die Bratwurstschnecke mit Weinkraut & Kartoffelpüree gewählt, womit diese ohne jeden Zweifel auf Platz eins der Allgemeinen Beliebtheitsskala landete. Auf Platz zwei kamen mal wieder die Asia-Gerichte, gefolgt vom Rindergeschnetzelten Stroganoff und schließlich, wie für vegetarische Gerichte leider üblich, die Polentaschnitten.
Mein Abschlußurteil:
Polentaschnitten: ++
Ratatouilleragout: ++
Mascarpone mit Himbeergelee: ++
Tags: Auberginen, betriebsrestaurant, essen, food, kantine, lunch, mittagessen, nahrung, nahrungsmittel, paprika, polenta, polenta slice, polentaschnitte, ratatouille, ratatouilleragout, tomaten, vegetarian, vegetarisch, zucchini
Forellenfilet in Polentakruste & Grüner Kartoffelsalat – das Rezept
14.07.2012 20:01 kochexperimente, kulinarischesUnkommentiert
Am heutigen Samstag wollte ich meine neu gewonnene Vorliebe für Kartoffelsalat etwas vertiefen und entschloss mich dazu, mal selbst so etwas zuzubereiten. Normalerweise hätte dieser auch so gereicht, doch ich entschied mich schließlich, ein paar marinierte Forellenfilets in Polentakruste dazu zu braten – wobei ich dieses Mal aber nicht auf TK-Ware zurückgriff, sondern mir die Forelle frisch an der Fischtheke meines Lieblingssupermarktes filetieren ließ. Man bot mir zwar an, den Verschnitt (Kopf, Schwanz, Wirbelsäule etc.) mitzunehmen, ich verzichtete aber darauf da ich nicht so recht wusste was ich damit hätte tun sollen – auch wenn ich letztlich natürlich den ganzen Fisch bezahlen musste. Das Ergebnis, den Grünen Kartoffelsalat mit mariniertem Forellenfilet in Polentakruste war auf jeden Fall sehr lecker und empfehlenswert, daher möchte ich es natürlich nicht versäumen das Ergebnis hier mal kurz vorzustellen.
Was braucht man also für 2-3 Portionen?
Für den Kartoffelsalat
3-4 festkochende Kartoffeln (600 – 650g)

sowie Salz & Pfeffer zum würzen

Für die Forellenfilets
2-4 Forellenfilets (je nach Größe, wobei in der Regel 2 Stück reichen sollten – ich entschied mich hier übrigens für Regenbogenforelle)

sowie 2-3 EL Rapsöl zum anbraten
Beginnen wir also mit der Zubereitung und damit, die Kartoffeln mit genügend Wasser in einen Topf zu geben um sie dann für etwa 20 bis 25 Minuten zu kochen bis sie gar sind.

Während die Kartoffeln kochen, können wir dann auch schon einmal unsere rote Zwiebel schälen und fein würfeln.

Anschließend wenden wir uns den Forellenfilets zu. Auch wenn sie gut filetiert worden sind – was bei meinen eindeutig der Fall war – können sie noch immer ein paar Gräten enthalten. Da das natürlich den Genuss etwas trüben kann, sollten wir sie erst einmal entfernen. Dazu streichen wir mit dem Finger über die Innenseite der Forellenfilets, lokalisieren die Gräten und entfernen sie dann vorsichtig mit Hilfe einer Pinzette oder mit den Fingern. Ist zwar etwas aufwändiger, aber es lohnt sich meiner Meinung nach alle mal – denn wer mag schon Gräten im Fisch.

Die Forelle, insbesondere die Regenbogenforelle, gehört zwar zur Gruppe der Edelfische (um genau zu sein der Salmoniden) und brauchen aufgrund ihrer kleinen Schuppen nicht unbedingt geschuppt zu werden, ich entschied mich aber dennoch dazu, zumindest die gröbsten Schuppen zu entfernen – vor allem weil ich die Filets ja mit Haut braten wollte. Dazu gibt es meines Wissens auch spezielle Entschuppungsmesser, da ich aber ein solches (noch) nicht besitze erledigte ich dies mit einem normalen Messer, indem ich entgegen der Laufrichtung der Schuppen über die Oberfläche strich. Aber Vorsicht: die abgetrennten Schuppen können dabei ziemlich wild durch die Gegend fliegen.

Schließlich spülen wir die Forellenfilets gründlich unter fließendem kalten Wasser ab und tupfen sie dann mit einem Küchentuch trocken.

Schließlich vermengen wir Buttermilch, Senf und Tabasco gut miteinander

und legen unseren Fisch zum marinieren darin ein. Das Behältnis stellen wir für mindestens 30 Minuten abgedeckt an einen kühlen Ort.

Inzwischen müssten dann auch unsere Kartoffeln gar sein, die wir abgießen und etwas abkühlen lassen.

In der Zwischenzeit können wir den Feldsalat im Wasserbad gründlich waschen

und dann in einem Sieb gut abtropfen lassen.

Anschließend müssen wir ihn noch trocken schütteln. Da ich leider aktuell über keine Salatschleuder verfüge, nahm ich ein Stoff-Abtrocknetuch, gab den noch feuchten Salat hinein und wirbelte ihn so trocken, was wunderbar funktionierte.

Es folgt noch eine Kontrolle der Stilansätze auf verbliebene Wurzelstücke, die wir ggf. vorsichtig mit einem Messer entfernen ohne allerdings den Zusammenhalt des Blattstrunks zu zerstören. Bei abgepackten Salat findet man hier zwar weitaus seltener etwas als bei auf dem Markt erworbenen, aber sicher ist sicher.

Inzwischen müssten auch unsere Kartoffeln so weit abgekühlt sein, dass wir sie ohne Gefahr uns die Finger zu verbrennen schälen

und in Scheiben schneiden können. Die Kartoffelscheiben legen wir in eine Salatschüssel.

Dann geben wir die Gemüsebrühe, die beiden Esslöffel Apfelessig und die gewürfelte Rote Zwiebel in einen kleinen Topf

und lassen alles kurz aufkochen

um es dann, noch heiß, über die Kartoffelscheiben zu geben,

und alles schließlich gut zu vermengen. Die Mischung lassen wir dann für 30 Minuten ziehen, wobei wir sie gelegentlich erneut mischen.

In der Zwischenzeit können wir das Schnittlauch waschen, trocken schütteln

und in feine Röllchen zerkleinern

sowie den Apfel waschen, vierteln und in schmale Scheiben schneiden.

Außerdem können wir auch das Forellenfilet aus der Marinade nehmen, es gut abtropfen lassen und schließlich im Maisgriess panieren. Die so panierten Forellenfilet können wir auf einem Teller zwischenlagern bis wir sie wieder brauchen.

Sind die dreißig Minuten für den Salat dann um, schmecken wir ihn mit Salz und Pfeffer ab,

und fügen schließlich noch den Feldsalat

und die Apfelstücke hinzu, die wir ebenfalls gut mit den anderen Zutaten mischen.

Damit ist der Salt fertig und wir brauchen nur noch 2 EL Öl in einer Pfanne zu erhitzen

und die panierten Forellenfilets von beiden Seiten für jeweils 2 bis 3 Minuten goldbraun anzubraten. Die fertig gebratenen Filets lassen wir kurz auf einem Küchentuch abtropfen.

Anschließend können wir sie gemeinsam mit dem Kartoffelsalat servieren und genießen. Wer mag kann den Fisch noch mit etwas Zitrone garnieren.

Alleine schon der Kartoffelsalat erwies sich als sehr gelungen, denn der Geschmack seines würzigen Dressing aus Apfelessig, Rapsöl, roten Zwiebelstückchen und Gemüsebrühe harmonierte geschmacklich wie ich fand wunderbar mit den Kartoffelscheiben, dem Feldsalat und den Apfelstückchen, ohne dabei sonderlich schwer zu sein. So lasse ich mir Kartoffelsalat gerne gefallen. Dazu noch das durch das marinieren butterweiche Stück Forellenfilet in seiner dünnen, knusprigen Kruste aus Polenta ergab alles ein nicht nur als vollwertiges, sondern auch sehr leckeres Mittagessen. Ich war damit auf jeden Fall wieder einmal sehr zufrieden.
Und auch was die Nährwerte angeht kann sich diese Zusammenstellung absolut sehen lassen. Der leichte Kartoffelsalat liegt meiner Berechnung nach bei 680kcal für die gesamte Schüssel, das ergibt bei 3 Portionen gerade mal 227kcal pro Portion. Bei den Forellenfilets gestaltet sich die Berechnung aber etwas schwieriger, da ich nicht abschätzen kann wie viel von der Marinade im Fisch zurückgeblieben ist – ich nehme aber mal an dass die Menge verschwindend gering ist und berechne daher nur die Forellenfilets selbst, die Polenta und das Öl zum braten. So komme ich hier auf 197kcal pro fertigem Fischfilet-Stück. Somit ergibt sich für eine Portion Kartoffelsalat und ein Stück Forellenfilet eine Summe von 424kcal pro Portion. Für ein so reichhaltiges Gericht ein fantastischer Wert wie ich finde. Eine weiteres Gericht, dass ich in meine stetig wachsende Sammlung von leichten und dennoch überaus leckeren Rezepte einordnen kann. Damit soll das Thema Kartoffelsalat und Salate allgemein keinesfalls abgehakt sein – ich komme langsam wirklich auf den Geschmack und denke, dass es alsbald weitere Rezepte in dieser Richtung hier zu finden gibt.
In diesem Sinne: Guten Appetit

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