Pikantes Kichererbsencurry [28.02.2011]
28.02.2011 19:40 kulinarisches, lunchtime4 Kommentare
Heute entschied ich mich ohne großes Überlegen mal wieder für das Pikante Kichererbsencurry mit Basmatireis aus dem Bereich Vitality, ein Gericht dass ich hier, hier, hier, hier, hier und auch hier schon einige Male probiert hatte und für das ich mich immer wieder gerne entscheide. Die Angebote aus dem Asia-Bereich und die anderen Gerichte aus der regulären Küche – Tortellini mit Schinken-Sahne-Sauce bei Globetrotter und die traditionell-regionalen Bratwürstel mit Sauerkraut und Kartoffelpüree ließ ich da gerne mal links liegen.
Nachdem ich bereits so oft darüber berichtet habe, fasse ich mich heute kurz. Das Gericht aus reichlich bissfest gekochter Kichererbsen mit Möhrenstiften und weiteren Gemüsesorten in einer pikanten Sauce erwiesen sich auch heute in Verbindung mit dem leckeren Basamatireis als wirklicher Genuss. Ich bereute meine Entscheidung zu keiner Sekunde.
Die anderen Kantinengäste bevorzugten aber wie zu erwarten war natürlich die Bratwürstchen mit Sauerkraut, die meiner Beobachtung nach eindeutig den ersten Platz auf der allgemeinen Beliebtheitsskala belegten. Auf Platz zwei folgten die Tortellini, aber eng gefolgt von den Asia-Gericht und diese wiederum eng gefolgt von dem Kichererbsencurry, das sich trotz seines vegetarischen Charakters scheinbar ebenfalls breiter Beliebtheit erfreute. Und die hinteren Plätze lagen heute wirklich sehr eng zusammen, so eng erlebt man das selten.
Mein Abschlußurteil:
Kichererbsencurry: ++
Basmatireis: ++
Tags: Basmatireis, betriebsrestaurant, curry, essen, food, indisch, kantine, kichererbsen, Kichererbsencurry, lunch, mittagessen, nahrung, nahrungsmittel, reis, vegetarisch
Grieß Dessert, Brezel & Obst
28.02.2011 08:27 breakfast, kulinarischesUnkommentiert
Nach einem wirklich frühlingshaft warmen Sonntag hat sich seit dem gestrigen Sonntag der Himmel wieder bedeckt und es hatte zeitweise begonnen zu nieseln. Dieses feucht-kühle Wetter setzte sich auch am heutigen Montag morgen fort. Zum Glück blieb es in der Zeit die ich von meiner Haustür zur S-Bahn und später von der S-Bahn zur Arbeit brauchte aber trocken, so dass ich den Schirm in der Tasche lassen konnte. So ein Wetter ist perfekt um am Schreibtisch zu sitzen, da will man sich wirklich nicht lange draußen aufhalten.
Leider hatte ich am Wochenende doch vergessen frisches Obst zu kaufen und musste daher auf die absoluten Restbestände in Form einer Nektarine zurückgreifen, die ich durch eine Clementine und eine Brezel aus dem Kantinenbistro ergänzte. Außerdem fand sich im Kühlschrank noch ein 175g Becher Ravensberger Grieß Dessert Rote Grütze, ein bei Tengelmann in München erworbenes Zwei-Komponenten-Dessert aus 145g Grießpudding und 30g Fruchtzubereitung in Form von etwas Roter Grütze mit Him- und Brombeeren. Für das Mischen war der belassene Platz im Grießpudding-Behälter wie ich feststellen durfte recht knapp bemessen so dass ich aufpassen musste beim umrühren nicht die Rote Grütze auf dem Tisch zu verteilen. Davon aber abgesehen ein wirklich sehr schmackhaftes und nicht allzu süßes Grieß-Dessert. Einzig die Nährwerte (145kcal pro 100g, also 253,75kcal pro Becher) erschienen mir hinterher doch recht hoch. 175g ist mir um ehrlich zu sein auch ein wenig zu viel, ich bin da doch eher 150g Becher gewöhnt. Daher werde ich mich beim neuen Aufstocken meiner Bestände wohl auch wieder verstärkt nach dieser Bechergröße umsehen. Es gibt zwar auch Joghurts und Quarks in 250g, 500g und mehr, aber das schafft doch kein normaler Mensch. Das sind ja fast schon amerikanische Verhältnisse. Auch wenn ich normalerweise nicht so bin: Bei Joghurtgrößen denke ich nun mal konserativ ![]()
In diesem Sinne: Guten Appetit

Tags: breakfast, bretzel, brezel, clementine, coffee, essen, food, frühstück, Grieß Dessert, grießbrei, kaffee, nahrung, nahrungsmittel, nektarine, obst, Ravensberger, rote grütze
Blumenkohl-Möhren-Eintopf mit Hackfleisch – das Rezept
27.02.2011 15:30 kochexperimente, kulinarisches11 Kommentare
Da mir von Anfang an bewusst gewesen war, dass ich den Kopf Blumenkohl nicht ganz verbrauchen würde, hatte ich mich auch heute für ein Rezept mit Blumenkohl entschieden. Dabei war ich auf einen Blumenkohl-Möhren-Eintopf mit Hackfleisch gestoßen, der mir recht schmackhaft und verlockend erschien. Ist zwar eher ein Wintergericht, aber da es heute wieder kälter und winterlicher hier in München ist, passte das irgendwie schon. Die anderen Zutaten hatte ich vorausschauend natürlich schon gestern mit besorgt.
Für ca. 2 Portionen benötigen wir also:
250 – 300g Kartoffeln – festkochend

2 Champignons (optional – hatte ich noch von gestern übrig)

und zum Würzen gerebelten Majoran, Pfeffer und Salz

sowie 2 Esslöffel Olivenöl zum anbraten.

Kommen wir nun zur Zubereitung und bereiten unsere Zutaten vor.
Zuerst schälen wir die Kartoffeln

und schneiden sie in mundgerechte Würfel.

und schneiden sie in Scheiben.

Die Stange Lauch waschen und putzen wir, dann schneiden wir sie in Ringe.

Außerdem würfeln wir die Zwiebel,

und waschen, schälen und würfeln ein Viertel der Knollensellerie.

Dann können wir mit dem eigentlichen Kochprozess beginnen. Dazu schwitzen wir in einem großen Topf die gehackte Zwiebel in dem Olivenöl an

und braten dann das Hackfleisch mit den Zwiebeln krümelig an.

Ist das Hackfleisch gut durchgebraten fügen wir die Möhren,

und den gewürfelte Knollensellerie in den Topf und dünsten alles kurz mit an.

Dann gießen wir den Topfinhalt mit der Gemüsebrühe auf und lassen alles für circa eine Stunde auf mittlerer Stufe vor sich hin köcheln.

Während der Eintopf köchelt, zupfen wir den Blumenkohl in kleine Röschen

und würzen den Eintopf zwischendurch kräftig mit Salz, Pfeffer und Majoran.

Nach einer halben Stunde Kochzeit fügen wir dann die Champignons

und den Blumenkohl hinzu. Ich hatte hier von gestern gelernt und wollte den Blumenkohl nicht zu matschig werden lassen.

Dann verrühren wir alles gut miteinander und lassen es die verbleibende halbe Stunde weiter köcheln.

Kurz vor Ende der Garzeit probieren wir den Eintopf und würzen gegebenenfalls noch etwas nach. Dabei nahm ich mir gleich ein Stück Gemüse mit um zu testen ob alles gut durchgekocht ist.

Zu diesem Zeitpunkt können wir auch ein wenig Petersilie (wenn vorhanden) waschen, trocken schütteln und hacken, um damit unser Gericht zu garnieren.

Ist alles zu einer sämigen Masse gekocht ist der Eintopf fertig

und kann serviert und verzehrt werden.

Ich hatte zuerst befürchtet dass alles mit nur Salz, Pfeffer und Majoran zu lasch wird – vor allem weil das Gehacktes ungewürzt gebraten worden war, doch da hatte ich mich getäuscht. Vor allem der Majoran, aber auch die anderen Gemüskomponenten gaben dem Eintopf eine kräftig-deftige Geschmacksnote. Dabei war alles wirklich gut durchgekocht ohne matschig oder zu weich zu werden. Für das allererste Mal dass ich so einen Eintopf zubereitet hatte war ich mehr als zufrieden.
Zwar hätte man noch etwas mehr Möhren und etwas weniger Hackfleisch verwenden können, das Originalrezept hatte hier auch andere Mengen vorgegeben, doch ich hatte das Rezept wie so häufig bei anderen Rezepten nach eigenem Gutdünken etwas variiert und bin damit meiner Meinung nach sehr gut gefahren. Für den Sommer ist so ein Gericht zwar eindeutig nichts, aber für einen kalten Herbst- oder Wintertag erscheint es mir genau das richtige. Ich kann auch diese Zubereitung auf jeden Fall wieder vorbehaltlos weiter empfehlen.
Nachtrag vom Folgetag: Habe heute Abend die im Kühlschrank gelagerten Reste dieses Gerichtes in der Mikrowelle erwärmt und als Abendmahlzeit verzehrt. War weiterhin sehr lecker – damit kann ich auch die Mikrowellentauglichkeit dieses Gerichtes voll bestätigen. Länger als drei bis vier Tage würde ich auch kein gebratenes Hackfleisch im Kühlschrank aufbewahren – aber bei so etwas leckerem wie diesem Eintopf wird es wohl kaum so lange halten.
Tags: Blumenkohl, carrots, celeriac, coliflower, cooking, Eintopf, ground meat, Hackfleisch, karotten, kartoffeln, küche, kitchen, kochen, kochexperiment, majoran, möhren, pfeffer, potatoes, recipe, rezept, salz, sellerie, stew
Indische Kartoffel-Blumenkohlpfanne – das Rezept
26.02.2011 18:08 kochexperimente, kulinarisches5 Kommentare
Auch am heutigen Samstag wollte ich die Gelegenheit nutzen meine neue Küche zu nutzen und mal wieder etwas selbst zuzubereiten. Nach einiger Zeit des Studiums meiner ständig wachsenden Rezeptsammlung fiel dabei die Wahl auf die Indische Kartoffel-Blumenkohlpfanne, welche im Original zwar ohne Fleisch zubereitet wird, die ich aber nach eigenem Gutdünken mit etwas marinierter Hähnchenbrust aufwertete.
Was brauchen wir also für ca. 2 Portionen?
75g Champignons – was etwa drei Stück entspricht

250g Hähnchenbrust (optional) – ich hatte dieses mal fertig marinierte beim Metzger geholt, das sparte mir das selbst marinieren

1-2 EL Butterschmalz oder Ghee

sowie zum Würzen Curry, Cayenne-Pfeffer, Salz und Garam Massala

Zuerst bereiten wir unsere Zutaten vor:
Wir schälen die rohen Kartoffeln

und zerschneiden sie in große, aber mundgerechte Stücke.

Die Zwiebel zerschneiden wir dann in kleine Würfel.

Den Blumenkohl waschen wir und zerpflücken ihn dann in einzelne Röschen. Aber Vorsicht, Blumenkohl neigt scheinbar dazu etwas zu “spritzen”, also kleine Teile der Blumenkohlröschen verteilen sich willkürlich in alle Richtungen wenn man ihn zerbröselt.

Dann wenden wir uns den Tomaten zu. Zuerst schneiden wir sie kreuzförmig am Stilansatz ein

und tauchen sie dann ganz kurz – aber wirklich nur sehr kurz – in kochendes Wasser.

Ich erwähne das “ganz kurz”, weil ich sie leider etwas zu lange drin ließ und sie daher an den Außenseiten etwas matschig wurden. Dennoch ließen sie sich nun ohne Problem schälen.

Anschließend Vierteln wir die geschälten Tomaten,

entkernen sie mit einem Esslöffel

und zerschneiden sie noch einmal.

Die Hähnchenbrust zerteilen wir ebenfalls in mundgerechte Stücke.

Zum Schluß waschen wir die Champignons gründlich und Vierteln oder Achteln sie ebenfalls.

Nun können wir endlich mit der Zubereitung beginnen:
Zuerst braten wir unsere gewürfelte Zwiebeln etwas in zerlassenen Butterschmalz an

und fügen noch einen halben bis dreiviertel Löffel Curry hinzu, den wir ebenfalls kurz mit schmoren lassen.

Nun folgen die Hähnchenbrustsstücke

die wir kräftig von allen Seiten mit anbraten.

die wir nun für circa fünf Minuten mit den anderen Zutaten in der Pfanne mit braten.

Anschließend gießen wir den Inhalt mit 200-250ml Wasser auf

und würzen es kräftig mit Salz und Cayenne-Pfeffer. Außerdem geben wir noch eine großzügige Prise Garam Massala hinzu.

Für 10 bis 12 Minuten lassen wir alles dann auf mittlerer Stufe und bei gelegentlichem umrühren vor sich hin köcheln. Ein Teil des Wassers verdampft dabei – sollte es zu wenig werden einfach noch einen kleinen Schuß davon hinzu geben.

Als nächstes folgen nun die Champignons, die wir für zwei bis drei Minuten einkochen lassen.

Dann fügen wir die Tomatenstücke

Das ganze lassen wir dann noch einmal für 6 bis 8 Minuten auf mittlerer Stufe köcheln.
Zum Schluß schalten wir unsere Kochplatte etwas hinunter und geben die Saure Sahne hinzu (ich verwendete etwas mehr als einen halben 200g Becher)

Zum Schluß noch mit etwas zerhackter Petersilie und einem Klecks Saurer Sahne garnieren und heiß servieren.

Ich fand diese Kreation mal wieder sehr gelungen, auch wenn ich zugeben muss dass ich es noch einen kleinen Deut schärfer hätte hinkriegen können. Vielleicht hätte man dazu noch ein wenig zerhackte Chilischoten mit den Zwiebeln anbraten sollen. Aber auch so habe ich dieses Gericht sehr genossen und ich muss zu meiner Schande zugeben dass es mir so gut geschmeckt hat dass ich die ganze Pfanne auf einmal verzehrt habe.
Einziger Selbstkritikpunkt ist dass ich den Blumenkohl wohl doch lieber erst später und nicht gleich mit den Kartoffeln hätte hinzu geben sollen. Das Rezept hatte es zwar so beschrieben, aber dadurch dass der Blumenkohl doch recht lange drin war, hatte er sich leicht zerkocht. Das hatte zwar keinerlei Auswirkungen auf den Geschmack, aber so wäre er visuell wahrscheinlich besser heraus gekommen. Und die Champignons waren zwar eine schöne Beigabe, sind meiner Meinung nach aber keine wirklich notwendige Zutat. Dennoch kann ich dieses Rezept sehr empfehlen – ob nun mit oder ohne Hähnchenbrust sei dem Koch selbst überlassen. Ein sehr leckeres und schnell Zubereitetes Mittagsgericht.
Guten Appetit

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Hühnchenpfanne mit Mie-Nudeln [25.02.2011]
25.02.2011 20:20 kulinarisches, lunchtimeUnkommentiert
Während an der Asia-Theke heute Gebackene Ananas und Banane sowie Moo Pad Praw Wan – Knusprig Gebackene Schweinefleischstreifen mit frischem Gemüse in süß-saurer Sauce auf der Karte standen, lockten im Bereich der regulären Küche neben einem Germknödel mit Pflaumenmus gefüllt, dazu Vanillesauce bei den traditionell-regioneln Gerichten, Gebackene Calamares mit Kartoffelsalat und Remouladensauce bei Globetrotter, wobei man hier den statt Kartoffelsalat auch durch Pommes Frites ersetzen konnte und schließlich bei Vitality eine Hühnchenpfanne mit Mie Nudeln auf asiatische Art. Meine Entscheidung stand da recht schnell fest, denn obwohl die Calamares mit Pommes durchaus verlockend klangen, erschien mir die Hühnchenpfanne die bessere Wahl zu sein. Und bei gerade mal 504kcal pro Portion konnte ich mir auch noch einen kleinen Nachtisch in Form eines Vanillemousse mit Erdbeermarmelade leisten.
Auf der ausreichend großen, aber leider nicht mehr ganz heißen Portion von Mie-Nudeln fand sich eine leicht pikant gewürzte Mischung aus verschiedenen Gemüsesorten, darunter Schoten, Karotten, gelbe Paprikastreifen und Keimlinge, die mit reichlich angenehm zarter und saftiger Hähnchenfleischstücken gespickt waren. Aufgrund der Gemüseauswahl, der Würze und einem ganz leichten Touch von Zitronengras konnte man dieses Gericht durchaus als “nach asiatischer Art” bezeichnen. Ich fand es recht lecker und war mit meiner Auswahl sehr zufrieden, trotz der nicht mehr ganz heißen Nudeln. Und auch bei dem Becherchen Mousse mit Vanillegeschmack, das nicht nur mit Erdbeermarmelade garniert war, sondern auch auf einer Schicht aus dieser Marmelade ruhte hatte ich eine gute Entscheidung getroffen. War zwar recht süß, aber ich fand auch diese Komponente absolut Ok.
Bei der Allgemeinheit des heutigen Kantinenpublikums lagen aber ganz wie ich es erwartet hatte die Calamares recht eindeutig auf dem ersten Platz, wobei es mir erschien dass etwas mehr Gäste dabei in Kombination mit Pommes Frites der mit Kartoffelsalat gewählt hatten.Auf Platz zwei folgte aber schon die Hühnchenpfanne, aber nur knapp gefolgt von den Asia-Gerichten auf dem dritten Platz. Der Germknödel erfreute sich zwar auch einer recht breiten Beliebtheit, aber meiner Meinung nach reichte es hier nur für den vierten Platz. Alle Angaben wie immer natürlich rein subjektiv und ohne Gewähr.
Mein Abschlußurteil:
Hühnchenpfanne mit Mie-Nudeln: ++
Vanillemousse mit Erdbeermarmelade: ++
Tags: asiatisch, betriebsrestaurant, dessert, erdbeermarmelade, essen, food, Geflügel, hühnchen, kantine, karotten, keimlinge, lunch, möhren, Mie-Nudeln, mousse, nachtisch, nahrung, nahrungsmittel, nudeln, paprika, schoten, zitronengras

























