Gebackener Rotbarsch mit Remoulade & hausgemachtem Kartoffelsalat [14.02.2018]

Passend zum heutigen Aschermittwoch bot unser Betriebsrestaurant nicht nur eines, sondern gleich zwei Fischgerichte an. Am meisten davon reize mich der Gebratene Zander mit Dijon-Senfkruste, dazu Pastinakenpuree und Dillhollandaise aus dem Abschnitt Vitality, denn der Gebackener Rotbarsch mit Remoulade und hausgemachten Kartoffelsalat bei Globetrotter erinnerte mich vom Aussehen und der Zusammenstellung stark an das Backhendl mit Kartoffelsalat von letzter Woche. Dass es außerdem noch bei Tradition der Region ein Cordon bleu vom Schwein mit Pommes Frites und Zitronenecke gab versuchte ich dabei zu ignorieren, denn mir lag der Appetit heute nach Fisch. Daher kamen auch die Asia-Gerichte wie Taohoo Tad – Tofu gebacken auf Bratgemüse in Koriandersauce oder Rindfleisch mit Broccoli und Karotten in Austernsauce für mich nicht in die nähere Auswahl. Ebenso schloss ich das Zusatzangebot, eine Ofenkartoffel mit Kräuterquark heute für mich aus.
Soweit der Plan. Doch leider dauerte unser tägliches Statusmeeting, das immer vor dem Mittagessen abgehalten wird, heute etwas länger als sonst, weswegen wir mit etwa einer halben Stunde Verspätung erst ins Betriebsrestaurant kamen. Und zu meinem Erschrecken musste ich feststellen, dass der Zander bereits ausverkauft war. Das habe ich bisher selten erlebt und ich war wirklich enttäuscht – vor allem weil wegen des Faschings und den daher stattfindenden Faschingsferien sowie weniger als sonst los war. Aber ich musst wohl damit leben und griff daher zum Rotbarsch. Die Zitronenecken dazu “klaute” ich mir aus der Schale an der Schnitzeltheke – denn zu Fisch gehört für mich einfach Zitronensaft.

Baked redfish with remoulade & homemade potato salad / Gebackener Rotbarsch mit Remoulade & hausgemachten Kartoffelsalat

Wie bereits vermutet handelte es sich bei dem Kartoffelsalat wieder um die lauwarme, verbesserte Variante, die ich bereits mit dem oben erwähnten Brathendl kennen und schätzen gelernt hatte. Doch beim Rotbarsch selbst hatte ich kein so schönes Stück erwischt, denn die Panade war an den schmalen Kanten teilweise etwas zu knusprig gebacken und auch das zarte und saftige Fischfilet im Inneren war nicht zwar in Ordnung, hätte aber noch ein Stück größer sein können. Da halfen auf der Zitronensaft und die mal wieder überaus gut gelungene Remoulade nicht viel. Es war nicht schlecht, ich war gerade noch zufrieden, aber es hat auch schon bessere Fischgerichte hier gegeben. Und mit dem Zander wäre ich bestimmt besser bedient gewesen – aber da war ich ja leider zu spät gekommen.
Natürlich kann ich nicht sagen, wie gut der Zander insgesamt abgeschnitten hat, weswegen ich ihn auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala auch nicht einordnen kann, aber für die Zeit meines Aufenthalts war das Schnitzel wohl das beliebteste Gericht und belegte den ersten Platz, enger als gedacht gefolgt vom Rotbarsch aus Platz zwei. Den dritten Platz belegten die Asia-Gerichte und auf Platz vier folgte demnach die Ofenkartoffel.

Mein Abschlußurteil:
Rotbarsch: +
Remoulade: ++
Kartoffelsalat: ++

Rotbarschfilet im Backteig mit Remoulade & Röstkartoffeln [02.02.2018]

Eigentlich wollte ich heute, bei meinem ersten Mittagessen seit längerem in unserem Betriebsrestaurant, ja beim Japanischen Ingwersteak mit Pariser Möhren und Kartoffelplätzchen aus dem Bereich Vitality zuschlagen, mit dem ich die letzten Male (z.B. hier oder hier) immer gute Erfahrungen gemacht hatte. Doch als ich sah dass man beim heutigen Fischgericht Röstkartoffeln und Remoulade statt der ursprünglichen Butternudeln mit Tomatensugo servierte, schwenkte ich doch kurzerhand auf das Rotbarschfilet im Backteig mit Remoulade und Röstkartoffeln aus dem Bereich Globetrotter um. Am Gefüllten Germknödel mit Vanillesauce bei Tradition der Region oder den Asia-Thai-Gerichten wie Feng shi Tzau- Gebratene Mienudeln mit Gemüse in Kokosmilchsauce oder San Sei Chop Suey – Verschiedenes Fleisch mit Gemüse in Spezialsauce hatte ich sowieso kein Interesse. Zum Fisch gesellte sich aber noch ein Schälchen Erbsen und Möhren aus dem heutigen Angebot der Gemüsetheke.

Breaded redfish filet with remoulade & roast potatoes / Rotbarschfilet im Backteig mit Remoulade & Röstkartoffeln

Das erste war mir auffiel war, dass man die sowieso schon würzige Remoulade heute, entgegen sonstiger Erfahrungen, mit einer kräftigen Portion Knoblauch versehen hatte – was meiner Meinung nach sehr gut passte. Vielleicht dachte man, an einem Freitag ist der Geruch nach Knoblauch im Büro nicht ganz so schlimm. Und natürlich passte die Remoulade wunderbar zu dem zarten und saftigen Rotbarschfilet, das von schön dünnen und knusprigen Backteig ummantelt serviert wurde. Aber auch der Saft der beiligenden Zitronenecke durfte natürlich beim Fisch nicht fehlen. Die Sättigungsbeilage in Form von Röstkartoffeln, die dazu serviert wurde, hatte man heute wieder schön braun und ebenfalls leicht knusprig gebraten bzw. gebacken. Einzig beim Gemüse muss ich ein klein wenig Kritik anbringen, denn es wirkte bereits etwas abgestanden und war nur noch lauwarm – war aber akzeptabel.
Sah man sich auf den Tabletts der anderen Gäste um, erkannte man schnell dass der Rotbarsch heute großen Zuspruch bei gefunden hatte und sich mit deutlichem Vorsprung den ersten Platz auf der allgemeinen Beliebtheitsskala sichern konnte. Auf Platz zwei folgte das Ingwersteak, den dritten Platz belegten die Asia-Gerichte und nur knapp dahinter folgte schließlich der Germknödel auf Platz vier.

Mein Abschlußurteil:
Rotbarsch im Backteig: ++
Remoulade: ++
Röstkartoffeln: ++
Erbsen + Möhren: +

Rotbarschfilet mit Kräuter-Käse-Sauce & Vollkornreis – Klinikum Bogenhausen Day 2 [24.01.2018]

Leider war es Dienstag noch nicht gelungen, meine Menuauswahl ein wenig anzupassen, daher gab es auch am Mittwoch erst mal wieder “Leichte Vollkost”.

Frühstück

Buns, jam, apple & coffee / Brötchen, Konfitüre, Apfel & Kaffee

Zum Frühstück servierte man zwei frische, knusprige Weibbrotsemmeln. Dazu gab es Butter, Heidelbeerkonfitüre, einen Apfel und eine Tasse schwarzen Kaffee.

Mittagessen

Noodle soup & Steamed redfisch with herb cheese sauce & whole grain rice / Nudelsuppe & Gedünstetes Rotbarschfilet mit Kräuter-Käse-Sauce & Vollkornreis

Das Mittagessen wurde mit einer dünnen, aber dennoch gehaltvollen Nudelsuppe mit Hühnchenaroma als Vorspeise eingeleitet. Die Hauptspeise bildete ein angenehm großes Stück gedünsteten Rotbarschfilets, das in einer würzigen, dickflüssigen Kräuter-Käse-Sauce serviert und mit einer großzügigen Portion Vollkornreis als Sättigungsbeilage ergänzt wurde. Dazu gab es wieder einen Blattsalat, der diesmal mit einem “tomatenfrisch” Joghurtdressing kam. Abgerundet wurde das Ganze durch einen Becher Schokopudding mit Sahne.

Am Nachmittag konnte ich endlich eine der Pflegekräfte dazu bewegen, mir den Menuplan zu bringen, so dass ich nun hoffen konnte aber morgen “a la Carte” essen zu dürfen.

Abendessen

Potato soup, cold chicken leg & bread / Kartoffelsuppe, kalte Hähnchenkeule & Graubrot

Für das Abendessen hatte man sich für eine kleine, kalt servierte Hähnchenkeule entschieden, dazu gab es Graubrot, Kräuterfrischkäse und Tomaten. Außerdem gab es optional eine Kartoffelsuppe, die ich gerne wählte, da ich nicht sicher war ob die Keule so viel Fleisch abgeben würde. Doch ich wurde positiv überrascht, denn sie gab erstaunlich viel zartes und saftiges Hähnchenfleisch ab – auch wenn sich an der Auflagefläche etwas Hühnerfett angesammelt hatte, aber das ist bei erkalteten Geflügelfleisch ja nicht ungewöhnlich. Die dünne, aber dennoch gehaltvolle Kartoffelsuppe war aber dennoch eine gelungene Ergänzung. Das Graubrot, das ich mir mit Butter und Kräuterfrischkäse bestrich, hätte schließlich etwas frischer sein können, aber was will man schon von in Plastiktütchen abgepacktem Brot verlangen…

Rotbarschfilet mit Remoulade & Röstkartoffeln [03.11.2017]

Obwohl heute bei Vitality mal wieder frisch im restauranteignen Steinofen zubereitete Pizza mit Salami, Schinken und Pilzen auf dem Speiseplan stand, entschied ich mich nach kurzem Abwägen heute doch für das Rotbarschfilet mit Remoulade und Röstkartoffeln aus dem Abschnitt Globetrotter. Irgendwie war mir heute mehr nach Fisch, auch wenn ich durchaus kurz überlegt hatte bei den Reiberdatschi mit Apfelmus bei Tradition der Region zuzugreifen, eine der wenigen Süßspeisen die ich als Hauptmahlzeit akzeptiere. An den Asia-Gerichten hatte ich jedoch kein Interesse. Zum Fisch gesellte sich noch ein Schälchen Mischgemüse aus dem heutigen Angebot der Gemüsetheke.

Redfisch filet with remoulade & roast potatoes / Rotbarschfilet mit Remoulade & Rösrkartoffeln

Das Fischfilet war zwar angenehm saftig und zart, zerbröselte beim Anschneiden aber recht schnell, was die Aufnahme mit der Gabel etwas erschwerte. Aber solange der Fisch nicht übermäßig mit Gräten versehen ist, und das war hier nicht der Fall, bin ich dahingehend ja flexibel. Garniert mit dem Saft der beiliegenden Zitronenecken und der würzigen Remoulade fand ich das paniert gebackene Rotbarschfilet auf jeden Fall sehr gelungen. Und auch an den Röstkartoffeln, kleinen angebratenen Salzkartoffeln, gab es nichts auszusetzen. Ebenso wenig kann ich schlecht über die Gemüsemischung aus in Streifen geschnittenen orangen und gelben Möhren sowie Romanesco etwas negatives sagen, denn das Gemüse war einigermaßen warm und nicht zerkocht oder abgestanden, wie ich es ja leider hin und wieder an der Gemüsetheke erlebe. Insgesamt also eine gute Wahl.
Und auch auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala stand der Fisch heute gut da und konnte sich mit einem kleinen Vorsprung gegen die ebenfalls sehr beliebte Pizza durchsetzen, sprich den ersten Platz erobern. Nach der somit zweitplatzierten Pizza folgten die Reiberdatschi auf dem dritten Platz und die Asia-Gerichte schließlich auf Platz vier.

Mein Abschlußurteil:
Rotbarschfilet: ++
Remoulade: ++
Röstkartoffeln: ++
Gemüse-Mix: ++

Panierter Rotbarsch mit Remoulade & Kartoffelsalat [04.03.2016]

Nachdem ich am Mittwoch bereits auf den Fisch verzichtet hatte, wollte ich zumindest am heutigen Freitag auf etwas eiweißhaltiges aus Seen und Flüssen verzichten und griff daher ohne groß nachzudenken zum Panierten Rotbarsch mit Remoulade und Kartoffelsalat dem Abschnitt Globetrotter auf der Speisekarte unsere Betriebsrestaurants. Die Tagliatelle mit buntem Gemüseragout bei Vitality klangen zwar auch ganz gut, während mit die Dampfnudel mit Vanillesauce bei Tradition der Region sowie die Gebackene Ananas und Banane und das San Sei Chop Suey – Verschiedene Fleischsorten mit Gemüse in Spezial Sauce nicht näher interessierten, aber ich blieb letztlich beim Rotbarsch und ergänzte diesen noch durch ein Schälchen Mischgemüse von der Gemüsetheke. Auf ein Dessert verzichtete ich heute aber mal.

Breaded redfish with remoulade & potato salad / Panierter Rotbarsch mit Remoulade & Kartoffelsalat

Der Rotbarsch, den ich mir natürlich mit dem Saft aus der beiliegenden Zitronenecke garnierte, war zwar nicht mehr ganz heiß, aber da das zarte und saftige Fischfilet samt seiner leicht knusprigen Hülle aus Brotkrumen und Ei sonst keine weiteren Kritikpunkte aufwies, sehe ich darüber einfach mal großzügig hinweg. Gemeinsam mit der würzigen Remoulade und dem milden, leichten Kartoffelsalat ergab sich so ein einfaches, aber sehr leckeres Hauptgericht. Die Mischung aus Erbsen, Speck und Rosenkohl, die ich mir als Gemüsebeilage geholt hatte, war zwar etwas ungewöhnlich, passte aber dennoch erstaunlich gut zum Fisch. Hier muss ich allerdings einen kleinen Abzug in der Bewertung vornehmen, da die Rosenkohl-Röschen ziemlich zerkocht und matschig wirkten, während es an knackigen Erbsen und leicht angebratenen Speck aber nichts auszusetzen gab. Insgesamt aber ein gelungenes Gericht zum Wochenabschluss.

Mein Abschlußurteil:
Rotbarsch: ++
Remoulade: ++
Kartoffelsalat: ++
Erbsen, Speck & Rosenkohl: +