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Gebackenes Seelachsfilet in Mango-Thaicurry-Sauce [03.07.2014]

Thursday, July 3rd, 2014

Das Ratatouille auf Tellerrösti mit Sauce Hollandaise bei Vitality war das erste Gericht, das ich heute in die engere Wahl nahm, denn die Putensteak “Hawaii” mit fruchtiger Currysauce und Reis bei Globetrotter als auch die Schinkennudeln in Tomatensauce sahen beide etwas langweilig aus. Dann entdeckte ich aber an der Asia-Theke neben zwei bereits bekannten Gerichten auch Gebackenes Seelachsfilet in Mango-Thaicurry-Sauce, ein Asia-Gericht das ich bisher nicht kannte. Leider drohte meine Wahl aber zuerst daran zu scheitern, dass die anderen Gäste den zugehörigen Wok fast leer geräumt und dabei vor allem so gut wie komplett vom Fischfilet befreit hatten. Doch ich hatte Glück, denn der Koch füllte genau in diesem Moment das Behältnis nach, so dass ich sozusagen aus dem vollen schöpfen konnte. Dazu gab es wie üblich ein Schälchen Reis und einen Glückskeks.

Gebackenes Seelachsfilet mit verschiedenem Gemüse in Mango-Thaicurry-Sauce

Der Reis war heute zwar leider nicht so gelungen, zwar genießbar, aber etwas “matschig”, wahrscheinlich mit zu viel Wasser gekocht. Schade. Am Hauptgericht aus zahlreichen, in Panade gebackenen zarten und natürlich grätenfreien Seelachfilet-Stücken, einer bunten Auswahl verschiedener Gemüsesorten wie Broccoli, Zucchini, Möhren, Blumenkohl, Mangold, Stangensellerie, Paprika und Kohl (um nur die Zutaten zu nennen, die ich unmittelbar identifizieren konnte) und der fruchtigen und durch das grüne Thai-Curry auch deutlich scharfen Sauce gab es aber glücklicherweise gar nichts auszusetzen. Insgesamt also ein sehr gelungenes Asia-Gericht, das es hoffentlich nun öfters geben wird.
Auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala konnte sich heute das Putensteak “Hawaii” mit knappen Vorsprung den ersten Platz sichern. Aber schon auf dem zweiten Platz folgten heute die Asia-Gerichte, gefolgte von den Schinkennudeln auf Platz drei und schließlich dem Ratatouille-Rösti auf dem vierten Platz. Ich hatte aber bei so einer Angebotszusammenstellung auch kein anderes Ergebnis erwartet.

Mein Abschlußurteil:
Seelachsfilet in Mango-Thaicurry-Sauce: ++
Reis: +/-

Hühnerbrust mit Kartoffelselleriestampf & Honig-Pfeffersoße [26.06.2014]

Thursday, June 26th, 2014

Das heutige WM-Gericht, Feta Psiti (Griechenland) In der Folie gegrillter Fetakäse mit Paprika, Oliven und Pepperoni, dazu ein kleiner Salat bei Globetrotter sagte mit nicht so zu und das Holzfällersteak mit Country Potatoes und Zwiebelsoße bei Tradition der Region erschien mir erschien mir etwas zu kalorienreich. Da ich mich auch für die Asia-Gerichte wie Ko Lo Zai – Gebratenes Gemüse in süß-saurer Sauce mit Ananas nach Peking Art oder Moo Pad Takai – Schweinefleisch mit Bambusstreifen, Frühlingszwiebeln und Paprika in Chili-Zitronengrassoße ebenfalls nicht sonderlich begeistern konnte, griff ich einfach zu einem Klassiker unseres Betriebsrestaurants, einer Hühnerbrust mit Kartoffelselleriestampf, dazu Honig-Pfeffersoße das heute bei Vitality angeboten wurde. Dazu gesellte sich noch eine kleine Schale Mischgemüse und bei gerade mal 540kcal für das Hauptgericht gönnte ich mir auch noch ein Becherchen Tiramisu-Creme aus dem heutigen Dessert-Angebot.

Putensteak in Honig-Pfeffersauce

Ich liebe ja dieses etwas grobere Kartoffelstampf, das mit Stücken von Knollensellerie und Möhren versetzt ist und wurde auch heute was Geschmack und Konsistenz anging nicht enttäuscht. Da konnte man darüber hinweg sehen, dass man dieses mal statt frischen Karotten einfach TK-Möhrenscheibchen verwendet hatte. Und obwohl die Portion dieser Sättigungsbeilage ziemlich groß geraten war, reichte das Stück gebratener, zarter und saftiger Hühnerbrust dazu vollkommen aus. Gemeinsam mit der scharfen und gleichzeitig leicht süßen Honig-Pfeffersauce, in der sich zusätzlich noch zahlreiche grüne Pfefferkörner fanden, ergab sich ein sehr gelungenes Mittagsgericht. Das Gemüse aus kleinen Erbsen, Möhren, Paprika, grünen Schnittbohnen und Mais war zwar zwar noch relativ frisch, aber leider bereits etwas abgekühlt, weswegen es hier einen kleinen Abzug in der Endnote geben muss. Und auch bei der Tiramisu-Creme konnte ich nicht ganz zufrieden sein, denn sie war wahrscheinlich durch zu langen Luftkontakt schon etwas “stichfest” und leicht gummiartig geworden. Essbar, aber eben abgestanden.
Bei der Allgemeinheit der Gäste konnte sich heute das Holzfällersteak knapp auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala durchsetzen und den ersten Platz für sich ergattern. Aber schon auf dem zweiten Platz folgte die Hühnerbrust mit Kartoffelselleriestampf, die noch deutlich vor den Asia-Gerichten auf Platz drei lag. Auf Platz vier folgte schließlich das Feta Psiti, was aber aufgrund seines vegetarischen Charakters zu erwarten gewesen war. Vegetarische Gerichte haben es meist schwer bei den Essern im Betriebsrestaurant.

Mein Abschlußurteil:
Hühnerbrust: ++
Honig-Pfeffersoße: ++
Kartoffelselleriestampf mit Möhren: ++
Gemüse-Mix: +
Tiramisu-Creme: +

Provenzalische Hähnchenbrust mit Schmorgemüse & Zitronenkartoffeln [16.05.2014]

Friday, May 16th, 2014

Auf Gebackene Ananas und Banane oder das Moo Pad Prik Bai Kraprao – Schweinefleisch mit scharfem Basilikum und Thaigemüse in Austernsauce von der Asia-Thai-Theke hatte ich heute ebenso wenig Lust wie auf das Gebackene Fischfilet mit Remoulade und Kartoffelsalat bei Globetrotter oder die 3 Stück gefüllte Pfannkuchen mit Quark und Waldbeerensauce bei Tradition der Region. Blieb also nur noch die Hähnchenbrust aus dem Ofen nach provenzalischer Art mit Schmorgemüse und Zitronenkartoffeln, die heute bei Vitality angeboten wurde. Sah zwar nicht so besonders verlockend aus, aber was mit gerade mal 418kcal angenehm leicht. Dazu nahm ich mir noch die Luxusausführung eines Obstsalats aus dem heutigen Dessert-Angebots.

Provenzalische Hähnchenbrust mit Schmorgemüse & Zitronenkartoffeln /  Provençal chicken breast with roasted vegetables & lemon potatoes

Die mit Kräutern garnierte und gebackene Hähnchenbrust war zwar relativ klein geraten, dafür aber angenehm zart und saftig. Und auch die kleinen Salzkartoffeln mit leichtem Zitronenaroma gaben keinen Grund Kritik anzubringen. Nur mit dem Schmorgemüse aus Paprika, Stangensellerie, Oliven, Zwiebeln und Kräutern war ich nicht so ganz zufrieden, denn die Paprika war noch etwas fest im Biss, während die Stangensellerie bereits etwas matschig war. Das hätte man besser machen können. Der große Obstsalat mit seiner Garnitur aus Waldbeerensauce und einigen Müsli-Streuseln erwies sich zwar als etwas Apfellastig – nach den anderen Zutaten wie Birne, Mandarine, Melone und Weintraube musste man suchen – aber was Qualität und Frische anging gab es nichts zu meckern – daher hier volle Punktzahl.
Sah man sich auf den Tabletts der anderen Gäste um, erkannte man schnell dass es heute mal wieder der Fisch mit Kartoffelsalat war, der den ersten Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala für sich sichern konnte. Auf Platz zwei landeten die Asia-Gerichte. Den dritten Platz teilten sich schließlich die provenzalische Hähnchenbrust und die gefüllten Pfannkuchen, wobei ich allerdings auch berücksichtigte dass die Pfannkuchen sehr häufig in einer halben Portion als zusätzlicher Nachtisch gewählt worden war. Das muss ich übrigens bei Gelegenheit auch mal ausprobieren.

Mein Abschlußurteil:
Hähnchenbrust: ++
Schmorgemüse: +
Zitronenkartoffeln: ++
Obstsalat XXL: ++

Putensteak in Hong-Pfeffersauce [11.04.2014]

Friday, April 11th, 2014

Wie die Woche schon mit einem Klassiker unseres Betriebsrestaurants, dem Chili con Carne, begann, so sollte sie auch mit einem Klassiker enden: dem von mir sehr geschätzten Steak von der Pute in Honig-Pfeffersoße mit Karotten-Selleriestampf und Karotten, das bei Vitality angeboten wurde. Gut, wenn man frühere Versionen mit dem heutigen Angebot vergleicht, dann fällt auf dass sonst keine zusätzlichen Möhren zum Gericht gehörten, aber diese Zugabe wertete ich eher als positive Entwicklung. Und auf Gebackene Ananas und Banane oder San Sei Chop Suey – Verschiedene Fleischsorten mit Gemüse in Spezial-Sauce von der Asia-Thai-Theke hatte ich ebenso wenig große Lust wie auf die 3 Stück gefüllte Pfannkuchen mit Quark und Waldbeerragout aus der Abteilung Tradition der Region. Einzig der Gedünstete Lachs mit Blattspinat in Weißwein-Senfsauce mit Rosmarin-Kartoffeln bei Globetrotter erweckte kurz mein Interesse, aber die kleinen, in Schale gekochten Kartoffeln sahen mir etwas matschig aus, daher entschied ich mich dagegen. Zum Putensteak gesellte sich schließlich noch ein kleines Becherchen Grießbrei mit roter Grütze aus dem heutigen Dessert-Angebot.

Putensteak in Honig-Pfeffer-Sauce / Turkey steak in honey pepper sauce

Mein liebster Bestandteil an diesem Gerichte ist ja nicht etwa das Putensteak, sondern die Sättigungsbeilage in Form von Kartoffelbrei mit Knollensellerie und Möhren. Heute war der Kartoffelbrei zwar etwas dünner als bei früheren Versionen, wo sich tatsächlich noch kleine Kartoffelstücke darin fanden, aber geschmacklich gab es auch dieses Mal nichts daran auszusetzen – auch wenn die Vermutung nahe liegt dass man heute Kartoffelbrei-Pulver eingesetzt haben könne. Aber auch die süß-scharfe Honig-Pfeffersauce war ein wichtige Komponente, die einen großen Teil des geschmacklichen Gesamteindrucks ausmachte. Komplettiert wurde das heutige Hauptgericht schließlich durch das zarte und magere Stück Putensteaks, das zwar gerne etwas größer hätte sein können, aber von der Menge her gerade so ausreichte. Und auch am kleinen Becherchen wenig gesüßten Grießbreis mit seiner Schicht aus roter Grütze mit zahlreichen Fruchtstückchen gab es mal wieder absolut nichts auszusetzen.
Den ersten Platz der heutigen Allgemeinen Beliebtheitsskala belegten heute aber mal die Asia-Gerichte, die noch etwas häufiger auf den Tabletts der anderen Gäste zu sehen waren als der knapp dahinter platzierte Lachs mit Blattspinat. Aber der Abstand zum drittplatzierten Putensteak war nur minimal. Die Pfannkuchen mit Quark und Wildbeerragout belegten schließlich Platz vier, auch wenn sie wie so häufig bei den freitäglichen Süßspeisen, gerne als zusätzliches Dessert genutzt wurden.

Mein Abschlußurteil:
Putensteak: ++
Honig-Pfeffersauce: ++
Kartoffelstampf mit Möhren und Sellerie: ++
Grießbrei mit roter Grütze: ++

Gebratene Pute in Hoi Sin Sauce [27.01.2014]

Monday, January 27th, 2014

Weder der Abgebräunte Leberkäs mit Spiegelei und Bratkartoffeln bei Tradition der Region noch das Schweinegeschnetzelte “Züricher Art” mit Champignons, Karotten und Erbsen, dazu Rösti bei Globetrotter konnten mich heute wirklich begeistern und auch zu der Gnocchipfanne mit Kohl bei Vitality, die man im Vergleich zum letzten Mal durch eine Art Tomatensauce noch etwas ansprechender und nicht ganz so trocken erscheinen ließ, konnte ich mich nicht wirklich durchringen. Die schlechte Erinnerung war da einfach noch zu frisch. Kurz liebäugelte ich noch mit dem Schweinegeschnetzelten, dann aber entschied ich mich doch dazu, nach über einer Woche Abstinenz mal wieder der Asia-Thai-Theke eine Chance zu geben. Zur Auswahl standen hier Asiatisches Gemüse herzhaft gebraten in Erdnußsauce, Gebratene Pute mit verschiedenem Gemüse in Hoi-Sin-Sauce und schließlich Schweinefleisch gebraten mit verschiedenem Gemüse in Erdnußsauce. Da aktuell der männliche Wok-Koch wieder Dienst hat, war zwar alles wieder recht saucenlastig, aber die Pute erschien mir überaus akzeptabel. Dazu gab es natürlich eine Schale mit Reis als Sättigungsbeilage.

Pute in Hoi-Sin-Sauce / Turkey in hoi sin sauce

Die Auswahl an verschiedenen Gemüsesorten, in der ich Zucchini, Broccoli, Paprika, Kohl, Möhren, Stangensellerie, Champignons und Mangold entdeckte, schien mal wieder recht wahllos zusammengestellt und schien auch alles die selbe Zeitspanne angebraten worden zu sein, was zur Folge hatte dass z.B. die Zucchini etwas matschig und die Möhren, die ja wie die meisten Wurzelgemüse bekanntermaßen etwas länger brauchen, noch etwas bissfest waren. Aber die überaus großzügig hinzugefügte, leicht scharfe Hoi-Sin-Sauce dominierte hier sowieso den Geschmack. Zum Glück fanden sich mehr als genug der zarten, saftigen Putenfleisch-Streifen darin, was das Gericht letztlich noch etwas retten konnte – aber perfekt war es nicht und ich habe das hier auch eindeutig schon besser erlebt. Und auch beim Reis, den ich mir wie üblich mit einem Esslöffel süß-scharfer Chilisauce garniert hatte, muss ich heute einen kleinen Punktabzug vornehmen, da er etwas an einigen wenigen Stellen etwas angebrannt wirkte. War zwar in der Summe ok, aber mehr leider auch nicht.
Vielleicht hätte ich da doch eher den Vorlieben der anderen Gäste folgen sollen, die mit einem kleinen, aber deutlichen Vorsprung den Abgebräunten Leberkäs mit Spiegelei am häufigsten gewählt hatten und ihm somit den ersten Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala bescherten. Mit nur wenig Abstand folgte schon das Schweinegeschnetzelte “Züricher Art” auf dem zweiten Platz, während die Asia-Gerichte den dritten Platz belegten. Platz vier belegte, wie üblich, das vegetarische Gericht, das heute durch die Gnocchipfanne mit Kohl repräsentiert wurde.

    Mein Abschlußurteil:
    Pute in Hoi-Sin-Sauce: + (aber nur gerade so)
    Reis: +