Feldsalat mit Champignons & Kartoffeldressing, Rotwein-Rouladen und Apple Crumble – das Kochevent

Gestern fand endlich ein größeres, schon länger geplante Koch-Event statt und ich bin doch tatsächlich mal “Fremd-Kochen” gegangen. Durch die Aufgabenteilung auf mehrere Personen kann ich natürlich nicht die übliche Detailfülle an Fotos bieten wie es sonst hier üblich ist, ich versuche aber mal mit dem vorhandenen Bildmaterial einen Gesamteindruck zu vermitteln.

Auf dem Speiseplan standen:

  • Vorspeise: Feldsalat mit Champignons & Kartoffeldressing
  • Hauptgang: Rotwein-Rouladen mit Rotkraut und selbstgemachten Spätzle
  • Nachspeise: Apple-Crumble mit in Rum eingelegten Rosinen
  • Werfen wir erst einmal einen Blick auf die benötigten Zutaten – für jeweils 3-4 Portionen

    Für den Salat samt Dressing benötigen wir:
    150g Feldsalat
    300g mehlig kochende Kartoffeln
    2 Knoblauchzehen
    60g Schalotten (oder Zwiebeln)
    300ml Geflügelfond
    2 EL Weißweinessig
    100ml Schlagsahne
    100g Champignons
    2EL Olivenöl
    Salz & Pfeffer zum würzen

    Für die Rinder-Rouladen werden benötigt:
    4 große Roulade vom Rind
    200g gewürfelter Speck
    2-3 Zwiebeln
    etwa Senf – wir wählten eine Sorte mit Knoblauch & Petersilie
    2 Zweige Rosmarin
    40g Butter oder Butterschmalz
    2 Petersilienwurzeln
    2 mittlere Stangen Lauch
    2 kleine Gelbrüben
    3 Karotten
    ein Stück Knollensellerie
    3-4 EL Tomatenmark
    500ml trockenen Rotwein
    250ml Portwein

    Für die Spätzle:
    2 Eier
    ½ TL Salz
    250g Mehl
    125ml Wasser

    Für das Rotkraut:
    400-500g Rotkraut (Dose oder Glas)
    2 Lorbeerblätter
    4 Nelken
    n.B. Preiselbeeren
    einen kräftigen Schuss Rotwein
    etwas Wasser

    Für den Apple Crumble:
    40g Rosinen
    einen Schuss Rum
    450-500g Apfel – am besten Golden Delicious
    1 EL Zucker
    1/2 TL Zimt
    1 Prise gemahlene Nelken
    1 Glas trockener Weißwein
    1/2 Zitrone – den Saft davon
    40g Mehl
    10g gemahlene Mandeln oder Nüsse
    40g geschmolzene Butter
    25g Zucker
    1 Messerspitze Salz
    150-200g Creme fraiche (als Garnitur)

    Am besten beginnen wir bei der Zubereitung mit den Rinder-Rouladen, da diese am längsten benötigen. Dazu bereiten wir erst einmal die verschiedenen Gemüsesorten vor. Die Zwiebel wird fein gewürfelt, die Petersilienwurzel geschält und klein geschnitten, die Gelbrüben werden ebenfalls geschält und zerkleinert, der Lauch wird geputzt und in Ringe geschnitten und die Knollensellerie gereinigt und in kleine Stücke zerteilt. Sollten wir Speck am Stück gekauft haben, wäre dieser ebenfalls noch zu würfeln. Von den Karotten schneiden wir die eine Hälfte in Scheiben und die andere Hälfte, die wir für die Füllung verwenden wollen, in dünne Streifen.
    Anschließend waschen wir das Rouladenfleisch, trocknen es und klopfen es mit einem Fleischhammer etwas flach bevor wir sie von beiden Seiten mit Salz und Pfeffer würzen und von einer Seite mit Senf bestreichen.

    01 - Rouladen würzen und mit Senf bestreichen

    Dann belegen wir sie mit Zwiebelwürfeln, Speckwürfeln und Karottenstreifen, klappen sie an der Seite um damit nichts herausfallen kann
    02 - Rouladen belegen
    und rollen sie schließlich zusammen, um sie dort mit einer Rouladennadel oder (wenn diese nicht im Haus) mit einem Zahnstocher zu sichern.
    03 - Rouladen aufrollen

    In einer großen Pfanne oder einem Bräter erhitzen wir dann reichlich Pflanzenöl und braten die Rinderrouladen rundherum scharf an. Das ist wichtig damit sich reichlich Röststoffe bilden die ja einen Teil des Geschmackes von Rouladen ausmachen.
    04 - Rouladen scharf anbraten

    Anschließend entnehmen wir sie und legen sie bei Seite. Wir haben sie anschließen in einem leicht warmen Backofen gestellt damit sie nicht ganz auskühlen.
    05 - Bei Seite legen

    Nachdem wir die Temperatur herunter gedreht haben, braten wir Lauch, Möhren, Sellerie, Petersilien- und Gelbwurz in der Pfanne kräftig an
    06 - Gemüse anbraten

    und geben dann Rosmarin und Tomatenmark hinzu, welches wir kurz mit anrösten
    07 - Tomatenmark und Rosmarin dazu

    bevor wir es mit ein wenig vom Rotwein und Portwein aufgießen
    08 - Mit Wein aufgießen

    einkochen lassen
    09 - einkochen lassen

    und wieder Wein nachgießen. Diesen Prozess wiederholen wir so lange bis der Wein bis auf einen kleine Rest eingekocht ist.
    10 - nachgießen

    Jetzt legen wir die Rouladen zurück in die Pfanne
    11 - Rouladen hinein

    übergießen sie mit dem Rest des Weins,
    12 - Mit Rest Wein übergießen

    würzen sie noch mit etwas Instant-Gemüsebrühe und lassen sie abgedeckt für eineinhalb bis zwei Stunden vor sich hin schmoren.
    13 - schmoren lassen

    Während die Rouladen vor sich hin schmoren, können wir uns den anderen Komponenten zuwenden. Fangen wir mit den Spätzle an. Dazu geben wir Eier, Mehl, Salz und Wasser in eine große Schüssel und kneten sie so lange durch bis eine blasige Teigmasse entsteht. In einem großen Topf erhitzen wir dann reichlich Salzwasser zum kochen und hobeln die Teigmasse mit einem Spätzlehobel hinein.
    14 - Spätzle hobeln
    Sobald sie oben schwimmen, schöpfen wir die Spätzle mit einem Schöpflöffel ab und lassen sie gut abtropfen.
    15 - Spätzle schwimmen oben

    Zwischendurch dürfen wir natürlich nicht vergessen die Rouladen auch mal in ihrer Sauce zu wenden.
    16 - Rouladen wenden

    Haben wir die gesamte Teigmasse zu Spätzle verarbeitet, können wir uns schließlich dem Salatdressing zuwenden. Dazu kochen wir einige Kartoffeln als Pellkartoffeln und während die Kartoffeln kochen würfeln wir die Schalotten in kleine Stücke
    17 - Schalotten würfeln
    und hacken das Knoblauch fein.
    18 - Knoblauch fein hacken
    Beides dünsten wir in etwas Olivenöl glasig an
    19 - Zwiebeln und Knoblauch andünsten
    und gießen es dann mit 300ml Geflügelfond
    20 - Mit Geflügelfond aufgießen
    und 100-120ml Sahne auf
    21 - Sahne dazu
    und lassen es im Topf aufkochen.
    22 - aufkochen lassen
    Anschließend gießen wir alles in ein hohes Behältnis. Sobald die Kartoffeln gekocht sind, schälen wir diese und pressen sie mit in die Sauce aus Sahne, Zwiebeln und Knoblauch.
    23 - gepresste Kartoffeln addieren
    Dann vermengen wir alles mit dem Zauberstab und schmecken es noch nach Geschmack mit Salz und Pfeffer ab.
    24 - verquirlen

    Außerdem können wir jetzt auch den Apple Crumble vorbereiten. Zuerst legen wir die Rosinen in etwas Rum ein. Dann Schälen wir die Äpfeln, vierteln sie und geben sie in einen Topf wo wir sie mit Zucker, Zimt und Nelkenpulver würzen und dann mit dem Zitronensaft und dem Weißwein übergießen. So gefüllt stellen wir den Topf auf den Herd und erhitzen alles bis die Apfel gut durchgekocht aber nicht zu weich ist.
    25 - Äpfel kochen

    Parallel fügen wir 40g Mehl, 10-15g gemahlene Mandeln oder Nüsse, 40g geschmolzene Butter, 25-30g Zucker und eine Messerspitze Salz in eine Schüssel
    26 - Streuselzutaten in Schüssel geben

    und verrühren alles so lange bis eine Streuselmasse entsteht.
    27 - Zutaten vermengen (Streusel herstellen)

    Sind die Äpfelstücke fertig gekocht, verteilen wir sie in einer passenden Form – wir verwendeten eine Gratinform – gießen etwas der Weißweins auf den Topf hinzu und verteilen dann die Rosinen ohne den Rum darüber und bestreuen zum Abschluss alles mit den Streuseln.
    28 - Bestreuen

    Das Ganze muss dann bei 180 Grad für ca. 20 Minuten im Backofen fertig gebacken werden.

    Außerdem dürfen wir natürlich nicht den Rotkohl vergessen. Dazu geben wir das leicht vorgekochte Gemüse auf der Dose oder dem Glas in einen Topf, gießen es mit einem kräftigen Schuss Rotwein und etwas Wasser auf und würzen es mit zwei Lorbeerblättern und vier Nelken, wo wir alles erhitzen und kochen bis es fertig gekocht ist. Während des Kochens rühren wir noch einen großzügigen Teelöffeln Preiselbeeren unter.
    29 - Rotkraut kochen

    Haben wir unsere Rouladen gut durchgeschmort, entnehmen wir sie temporär aus der Sauce, stellen sie im Ofen warm
    30 - Rouladen bei Seite legen

    und geben die Masse aus Sauce und Gemüse in ein Sieb.
    31 - Gemüse in Sieb geben

    Dort passieren wir alles durch ein Sieb mit Hilfe eines passenden Werkzeuges
    32 - Gemüse durch Sieb passieren

    bis eine dickliche, würzige Masse entsteht. Das hat auch den Vorteil dass die Rosmarinnadeln im Sieb zurückbleiben.
    33 - passierte Sauce

    Diese geben wir dann zurück in die Pfanne, verrühren, strecken sie dort etwas mit Sahne und Wasser
    34 - Mit Sahne und Wasser strecken

    und verrühren sie zu einer sämigen Sauce
    35 - zu sämiger Sauce verrühren

    in die wie dann die Rouladen dann zurück legen und dort wieder erhitzen.
    26 - Rouladen zurück legen

    Abschließend schneiden wir noch die Champignons in Scheiben und braten sie in etwas Butter an.
    27 - Champignons andünsten

    Nachdem wir den Feldsalat mit unserem Kartoffeldressing angerichtet haben, geben wir die frisch gebackenen Champignons darauf und servieren dann alles als Entrée.
    28 - Feldsalat mit Kartoffeldressing und Champignons - serviert

    Es folgen die Rouladen, die wir mit unserem selbstgemachten Spätzle und dem Rotkraut kombinieren.
    29 - Rouladen mit Spätzle und Rotkraut - serviert

    Die gut geschmorten, weichen und leicht mürben Rouladen mit ihrer Füllung aus Zwiebeln, Speckwürfeln und Karottenstreifen waren mal wieder perfekt gelungen. Gemeinsam mit der unglaublich würzigen Sauce ein kulinarischer Hochgenuss. Aber natürlich waren auch das Rotkraut und die Spätzle – zumal selbst hergestellt – nicht zu verachten.
    30 - Rouladen -  CloseUp

    Als Dessert kam schließlich der Apple Crumble ins Spiel, der inzwischen ja fertig gebacken war.
    31 - AppleCrumble - fertig gebacken

    Dieser wird, am besten noch warm, mit einer kräftigen Portion Creme fraiche serviert. Die durch das Backen endgültig weich gewordenen Apfelstücke in Kombination mit den in Rum eingelegte Rosinen und dem knusprigen Streuseln ein mehr als gelungener Abschluss des gestrigen Abendmahls.
    32 - AppleCrumble mit Creme fraiche - serviert

    Auch wenn der Aufwand etwas höher war, hat er sich mal wieder absolut gelohnt. Auf die Idee ein Salatdressing aus Sahne UND gepressten Kartoffeln herzustellen war ich vorher noch nie gekommen. Kombiniert mit frisch angedünsteten Champignons an einem Feldsalat eine wahrlich großartige Vorspeise. Der Hauptgang war aber natürlich der große Hit, mit seinen gut durchgeschmorten Rouladen in der würzigen Sauce, dem fruchtigen Rotkraut mit Rotweinnote und schließlich den weichen, selbst gemachten Spätzle oder besser Knöpfle ein unglaublich leckeres Gericht. Und natürlich gab es auch am Dessert in Form eines gebackenen Apple Crumbles absolut nichts auszusetzen. Ich war sehr zufrieden und gemeinsam mit anderen macht das Kochen umso mehr Spaß. 😉

    Guten Appetit

    Pastinaken-Pfannkuchen mit Schnittlauch – das Rezept

    Da hatte ich doch tatsächlich noch zwei Pastinaken vom letzten Sonntag übrig die auch noch vollkommen in Ordnung waren. Daher entschloss ich mich dazu diese heute zu verarbeiten. Bei der Suche nach einer passenden Zubereitungsart stieß ich auf die Idee, Puffer, Pfannkuchen, Datschi, Detscher oder Reibekuchen daraus zu machen – die Bezeichnung hängt dabei von der Gegend ab aus der man stammt. 😉 Das erschien mir sehr verlockend, also machte ich mich daran die verbliebenen Pastinaken auf diese Weise zu verarbeiten und das Ergebnis war mal wieder sehr gelungen. Daher möchte ich es nicht versäumen das Rezept hier vorzustellen.

    Für 2 Portionen benötigen wir:

    350-400g Pastinaken
    01 - Zutat Pastinaken

    1 Bund Schnittlauch
    02 - Zutat Schnittlauch

    3 Eier
    03 - Zutat Eier

    2 kleine oder 1 großes altbackenes Brötchen
    04 - Zutat Brötchen

    1 mittlere Zwiebel
    05 - Zutat Zwiebel

    2-3 EL Butterschmalz
    06 - Zutat Butterschmalz

    1 TL mildes Curry
    07 - Zutat mildes Curry

    Außerdem:
    Salz und Pfeffer zum würzen
    ggf. Semmelbrösel zum binden
    etwas lauwarmes Wasser

    Zuerst schneiden wir das Brötchen in Würfel
    08 - Brötchen würfeln

    und weichen es in etwas lauwarmen Wasser ein.
    09 - Brötchen einweichen

    Während die Brötchenwürfel einweichen waschen und schälen wir unsere Pastinaken
    10 - Pastinaken schälen

    und reiben sie grob
    12 - Pastinaken grob reiben

    Ich hatte dazu die Küchenreibe genommen, wer eine Küchenmaschine hat die so grobe Stücke hinbekommt kann natürlich auch diese verwenden.
    13 - Pastinaken gerieben

    Außerdem schälen wir unsere Zwiebel und schneiden sie in kleine Würfel.
    11 - Zwiebel würfeln

    Dann zerlassen wir ca. 1 EL Butterschmalz in einer Pfanne
    14 - Butterschmalz zerlassen

    schwitzen die Zwiebelwürfel darin glasig an
    15 - Zwiebeln anschwitzen

    und fügen dann die geriebenen Pastinaken hinzu, die wir für einige Minuten kräftig anbraten.
    16 - Pastinaken mit anbraten

    Dann geben wir alles in eine Schüssel und lassen es etwas abkühlen.
    17 - abkühlen lassen

    In der Zwischenzeit können wir das Schnittlauch waschen und fein schneiden.
    18 - Schnittlauch schneiden

    Anschließend geben wir zu unserer Zwiebel-Pastinaken-Mischung unsere Eier
    19 - Eier rein

    die vorher gut ausgedrückten Brötchenwürfel
    20 - Semmel ausdrücken und dazu

    sowie das Schnittlauch,
    21 - Schnittlauch addieren

    verrühren alles gut miteinander
    22 - verrühren

    und würzen es dabei mit Curry, Salz und Pfeffer.
    23 - würzen

    Ggf. kann man außerdem noch einige Semmelbrösel unterrühren, um den Teig besser zu binden.

    Nun erhitzen wir wieder etwas Butterschmalz in der Pfanne
    24 - Butterschmalz erhitzen

    und formen dann mit angefeuchteten Händen einige Fladen, die wir kräftig zuerst von der einen
    25 - Pastinaken-Puffer / Parsnip pancakes - braten I

    und dann von der anderen Seite kräftig anbraten.
    26 - Pastinaken-Puffer / Parsnip pancakes - braten II

    Dabei sollte man immer darauf achten, dass genügen Butterschmalz in der Pfanne ist, d.h. ggf. noch einmal etwas nachlegen wenn es zu wenig wird.

    Anschließend können wir die Pastinaken-Pfannkuchen sofort servieren – am besten mit einem leckeren Dip. Ich entschied ich dabei für etwas Kräuterquark.
    27 - Pastinaken-Puffer / Parsnip pancakes - serviert

    Ich fand dass sich der Geschmack doch deutlich von dem regulärer Kartoffel-Reibekuchen unterschied, denn die Puffer erwiesen sich als zwar leicht süßlich aber mit kräftigem Aroma was wohl auch dem vorherigen kurzen anbraten gemeinsam mit dem Zwiebeln zu verdanken war. Dabei passte das Schnittlauch meiner Meinung nach wunderbar zur Gesamtkomposition und die Gewürze, allem voran der Curry dem die Puffer wohl auch ihren leichten Gelbton zu verdanken hatten, rundeten den geschmacklichen Gesamteindruck schließlich ab.

    28 - Pastinaken-Puffer / Parsnip pancakes - CloseUp

    Zwar handelte es sich hier um ein vegetarisches Gericht, aber durch das anbraten mit Butterschmalz kommen wir auf einen Kalorienwert von insgesamt ca. 1200kcal, das wären bei zwei Portionen 600kcal pro Portion, den Dip wie bei mir der Kräuterquark dabei nicht einberechnet. Bewegt sich aber wie ich finde noch absolut im Rahmen eines einigermaßen leichten Gerichtes. Wer auf Fleisch nicht verzichten mag, kann z.B. noch ein paar Schinkenwürfel mit anbraten und in den Teig geben – ein Gedanke mit dem ich zwar auch gespielt, mich dann aber dagegen entschieden hatte. In der Summe kann ich das heutige Kochexperiment auf jeden Fall mal wieder als vollen Erfolg verbuchen – eine sehr leckere Alternative zum Standard-Kartoffelpuffer.

    In diesem Sinne: Guten Appetit

    Putengyros-Nudelauflauf mit Schafskäse – das Rezept

    Auf der Suche nach einem passenden Rezept für ein leckere Mittagsgericht stieß ich heute auf eine verlockend klingende Zubereitungsanleitung für einen Gyros-Nudelauflauf, die ich aber noch nach eigenem Gutdünken modifizierte und erweiterte, wobei die Verwendung von selbst mariniertem Putenfilet und das Addieren von Schafskäse eindeutig zu den größten Änderungen gehörten. Und das Ergebnis war wirklich mal wieder sehr gelungen wie ich feststellen durfte. Daher möchte ich es nicht versäumen meine Variation dieses Gerichtes hier in gewohnter Form vorzustellen.

    Was benötigen wir also für drei bis vier Portionen?

    450-500g Putenfilet
    01 - Zutat Putenfleisch

    Für die Marinade: (von oben links beginnend)
    1 TL Oregano
    1/2 TL Basilikum
    1/4 TL weißer Pfeffer
    1/4 TL Paprika rosenscharf
    1/2 TL Thymina
    1/4 TL Kreuzkümmel
    1/4 TL Salz
    1 Prise Zimt
    2-3 Knoblauchzehen
    ca. 30ml Olivenöl
    1 Schuß Zitronensaft
    02 - Zutaten Marinade

    Außerdem benötigen wir:

    350g Nudeln nach Wahl (Ich nahm Fusili, es gehen aber auch Penne oder Farfalle)
    03 - Zutat Nudeln

    180-200g Champignons (frisch oder Dose – ich nahm frische)
    03 - Zutat Champignons

    1 mittlere rote Paprika
    04 - Zutat Paprika

    1 Chilischote
    05 - Zutat Chilischote

    1 Zwiebel
    06 - Zutat Zwiebel

    500g stückige Tomaten
    07 - Zutat stückige Tomaten

    1,5 EL Tomatenmark
    09 - Zutat Tomatenmark

    200ml Sahne
    08 - Zutat Sahne

    1 EL Thymian
    10 - Zutat Thymian

    2 EL Oregano
    11 - Zutat Oregano

    3 EL Basilikum
    12 - Zutat Basilikum

    200g Schafskäse
    13 - Zutat Schafskäse

    100g + 50g Emmentaler
    14 - Zutat Emmentaler

    1 Zehe Knoblauch
    16 - Zutat Knoblauchzehe

    1 Schuß Tabasco
    15 - Zutat Tabasco

    sowie etwas Salz und Pfeffer zum würzen und etwas zusätzliches Olivenöl zum anbraten.

    Kommen wir nun zur Zubereitung: Zuerst waschen wir das Putenfilet, tupfen es trocken und schneiden es dann in schmale Streifen.
    17 - Pute in Streifen schneiden

    Dann vermengen wir die Gewürze, das Olivenöl, die gepressten Knoblauchzehen und den Zitronensaft zu einer Marinade
    18 - Marinade herstellen

    und legen unsere Putenfiletstreifen darin ein. In einem verschließbaren Behältnis kommt das Ganze dann für 2 Stunden in den Kühlschrank.
    19 - Putenstreifen marinieren

    Kurz vor Ende der Marinierzeit können wir dann damit beginnen den Rest vorzubereiten. Wir kochen also die Nudeln in Salzwasser nach Packungsanleitung,
    23 - Nudeln kochen

    brausen die Champignons ab, trocknen sie und schneiden sie in schmale Scheiben,
    20 - Champignons schneiden

    entkernen und schneiden die Paprikaschote in kleine Stücke,
    21 - Paprika würfeln

    schälen die Zwiebel und schneiden sie in schmale Ringe
    22 - Zwiebel in Ringe schneiden

    und entkernen und schneiden die Chilischote in kleine Stücke.
    24 - Chili schneiden

    Sobald die Nudeln fertig sind – ich probiere dazu einfach eine – schütten wir sie in ein Sieb, schrecken sie kurz mit kalten Wasser ab und lassen sie abtropfen.
    25 - Nudeln abgießen

    Dann braten wir die Paprikawürfel in etwas Olivenöl an
    26 - Paprika anbraten

    und fügen nach ein bis zwei Minuten die Champignons dazu, die wir ebenfalls mit anbraten.
    27 - Pilze mit anbraten

    Ist alles gut durchgebraten legen wir es erst einmal beiseite,
    28 - Gemüse beiseite legen

    braten das marinierte Fleisch scharf von allen Seiten an nachdem wir es aus der Marinade genommen, kurz abgespült und getrocknet haben – wir wollen ja nicht die Gewürze mit Braten und dabei verbrennen,
    29 - Fleisch scharf anbraten

    schalten die Platte etwas herunter, dünsten die Zwiebel und die gepresste Knoblauchzehe mit an
    30 - Zwiebeln mit anbraten

    und geben noch die Chilistücke mit hinzu. Alles lassen wir für einige Minuten braten.
    31 - Chili mit anbraten

    Anschließend addieren wir die stückigen Tomaten,
    32 - Tomaten aufgießen

    rühren das Tomatenmark unter
    33 - Tomatenmark einrühren

    und würzen den Pfanneninhalt mit Basilikum, Oregano und Thymian
    34 - Würzen

    bevor wir schließlich die Sahne aufgießen.
    35 - Mit Sahne aufgießen

    Den Pfanneninhalt lassen wir kurz aufkochen und rühren dann 50g Emmentaler – ungefähr eine Handvoll – in die Masse ein, wo wir ihn schmelzen lassen
    36 - Käse einrühren

    und heben dann die Paprika und Pilze wieder unter.
    36 - Paprika und Pilze unterrühren

    Abschließend schmecken wir alles noch mit Salz und Pfeffer
    38 - abschmecken

    sowie einem kräftigen Schuss Tabasco ab.
    39 - Mit Tabasco schärfen

    Jetzt ist auch ein guter Zeitpunkt den Backofen auf 200 Grad vorzuheizen.

    In eine gefettete Auflaufform schichten wir dann einige der Nudeln
    40 - Mit Nudeln auslegen

    geben etwa die Hälfte der Fleisch-Gemüsemischung auf die Nudeln
    41 - Sauce aufschichten

    und bröseln die Hälfte des Schafskäses darauf.
    42 - Mit Schafskäse bebröseln

    Es folgt eine weitere Schicht Nudeln
    43  -Nudeln auflegen

    der Rest der Sauce
    44 - Rest Sauce addieren

    und schließlich noch der Rest des Schafskäses.
    45 - Verbleibenden Schafskäse aufbringen

    Abschließend bestreuen wir alles noch einmal mit einer Schicht geraspelten Emmentaler.
    46 - Mit Emmentaler bestreuen

    Ist der Backofen aufgeheizt, geben wir die Auflaufform schließlich hinein und lassen alles für ca. 20-25 Minuten überbacken.
    47 - Überbacken

    Sobald der Käse schön zerlaufen ist und beginnt braun zu werden, können wir die Auflaufform schließlich wieder entnehmen
    48 - Putengyros-Nudelauflauf / Turkey gyros noodle casserole - Fertiges Gericht

    und das Gericht am besten gleich heiß servieren.
    49 - Putengyros-Nudelauflauf / Turkey gyros noodle casserole - Serviert

    Die Entscheidung Emmentaler und Schafskäse kombiniert zu verwenden mag im ersten Moment ungewöhnlich klingen, aber sie erwies sich als geschmacklich sehr gelungene Entscheidung. Gemeinsam mit dem pikant marinierten Fleisch, der kräftig gewürzten Tomaten-Sahne-Sauce und den Paprika- und Champignonstücken, die durch das anbraten ein kräftiges Aroma entwickelt hatten, erwies sich dieses Gericht als würziges und vor allem leckeres Kochkreation die mich mit ihrer pikanten Kräuternote und dem salzigen Schafskäse geschmacklich sehr ansprach.

    50 - Putengyros-Nudelauflauf / Turkey gyros noodle casserole - CloseUp

    Im Originalrezept war noch von der Beigabe von 2cl Metaxa (griechischer Weinbrand) die Rede gewesen, da ich so ein Zeug aber nicht trinke und auch nicht bereit war wegen eines Rezeptes eine Flasche zu kaufen, verzichtete ich darauf. Ansonsten sei abschließend noch angemerkt, dass es sich hier nicht gerade um ein leichtes Gericht handelt. Meiner Berechnung nach hat die ganze Auflaufform ca. 3500kcal, also bei vier Portionen wären das 875kcal pro Portion – aber das war bei dem vielen Käse und der Sahne ja zu erwarten gewesen. Wer nicht auf Kalorien achten muss dem sei dieses Rezept aber wärmstens ans Herz gelegt – ein wirklich leckeres Gericht das sich nicht nur durch seine pikante Kräuternote von anderen Auflaufen deutlich abhebt.

    Guten Appetit

    Hirse-Eintopf mit Pastinaken & Möhren – das Rezept

    Heute wollte ich mich mal an einem vegetarischen Gericht versuchen und meine Wahl fiel dabei auf ein Rezept eines Hirse-Eintopfs mit Pastinaken und Möhren den ich noch mit ein wenig Frühlingszwiebeln ergänzte. Und für ein Gericht ohne Fleisch war das Ergebnis wirklich sehr gelungen so dass ich nicht versäumen möchte das ganze hier kurz vorzustellen. Dabei handelt es sich übrigens um eine doppelte Premiere, denn dies ist sowohl des erste Mal dass ich Hirse als auch Pastinaken verwende.

    Was benötigen wir für drei Portionen?

    140g Hirse
    01 - Zutat Hirse

    250g Pastinaken
    02 - Zutat Pastinaken

    250g Möhren
    04 - Zutat Möhren

    4 Frühlingszwiebeln
    03 - Zutat Frühlingszwiebeln

    1 mittelgroße Zwiebel
    05 - Zutat Zwiebel

    2 Eier
    06 - Zutat Eier

    3-4 TL 8-Kräuter Mischung (TK) oder ein Bund frische Kräuter
    07 - Zutat Kräuter

    500ml Wasser
    08 - Zutat Wasser

    Salz, Pfeffer und Muskatnuss zum würzen

    1 EL Olivenöl

    Zuerst waschen wir einmal die Hirse, gießen alles was oben schwimmt mit dem Wasser ab
    09 - Hirse waschen

    und kochen sie laut Packungsanweisung.
    10 - Hirse kochen

    Anschließend wenden wir uns der Vorbereitung des Gemüses zu. Dazu schälen wir die Pastinaken
    11 - Pastinaken schälen

    und raspeln sie mit einer Reibe oder Küchenmaschine.
    12 - Pastinaken raspeln

    Ebenso schälen wir die Möhren
    13 - Möhren schälen

    und raspeln sie ebenfalls. Ich hatte mich bei den Pastinaken übrigens auch mit der Handreibe versucht, es aber für zu mühselig empfunden und bin daher auf die Küchenmaschine gewechselt.
    14 - Möhren raspeln

    Außerdem schälen und würfeln wir die Zwiebel fein
    15 - Zwiebel würfeln

    und waschen die Frühlingszwiebeln um sie dann in Ringe zu schneiden.
    16 - Frühlingszwiebeln schneiden

    Nach dem kochen lassen wir die Hirse noch ausquellen und schütten sie dann auf ein Sieb damit sie dort abtropften kann.
    17 - Hirse abtropfen

    In einem Topf erhitzen wir nun etwas Olivenöl und dünsten darin unsere Zwiebelwürfel glasig an,
    18 - Zwiebeln anschwitzen

    dann geben wir die Frühlingszwiebeln hinzu und lassen sie ebenfalls kurz mit andünsten
    19 - Frühlingszwiebeln mit anbraten

    bevor wir die geraspelten Möhren
    20 - Möhren mit anbraten

    und die Pastinaken hinzufügen
    21 - Pastinaken hinzu

    und alles für zwei bis drei Minuten im Topf schmoren lassen.
    22 - anbraten

    Anschließend gießen wir alles mit dem Wasser auf
    23 - Mit Wasser aufgießen

    und würzen es kräftig mit Salz, Pfeffer und Muskatnuss.
    24 - würzen

    Dann geben wir noch die vorgekochte Hirse hinein
    25 - Hirse addieren

    und versehen alles mit der 8-Kräuter-Mischung aus Petersilie, Dill, Kresse, Kerbel, Schnittlauch, Sauerampfer, Borretsch und Pimpinelle
    26 - Mit Kräutern versehen

    um es dann kurz aufkochen und auf mittlerer Stufe für 25-30 Minuten bei regelmäßigen umrühren vor sich hin köcheln zu lassen.
    27 - köcheln lassen

    Ungefähr fünf Minuten vor Ende der Kochzeit verquirlen wir schließlich noch die Eier
    28 - Ei verquirlen

    und rühren sie in die Eintopfmasse unter.
    29 - Ei einrühren

    Dann probieren wir unser Gericht, würzen es ggf. noch etwas nach
    30 - probieren

    und können es einige Minuten später auch schon servieren und dabei mit einigen Frühlingszwiebelringen garnieren.
    31 - Hirse-Eintopf / Millet stew - serviert

    Für ein fleischloses Gericht erwies sich das Ganze als wirklich sehr lecker. Die Würze aus Kräutern, Pfeffer und Muskatnuss ließ es nicht zu lasch schmecken – eine Befürchtung die ich zu Beginn etwas gehegt hatte, die sich aber als vollkommen unbegründet erwies. Dabei ist wirklich unglaublich wie viel Wasser so eine kleine Menge Hirse absorbieren kann. Vielleicht ist das Gericht auch genau deswegen so sättigend. Aber auch die Kombination aus Pastinaken und Möhren gaben diesem Eintopf ein unvergleichlich leckeres Aroma – eine wirklich gelungene Kombination kann ich da nur noch einmal sagen.

    32 - Hirse-Eintopf / Millet stew - CloseUp

    Im Nachhinein gesehen hätte man anstatt pures Wasser vielleicht noch Gemüsebrühe verwenden können – aber auch die Idee bin ich leider erst hinterher beim Schreiben dieses Beitrags gekommen. Ansonsten wären noch die Beigabe von weiteren Gemüsesorten wir Erbsen oder vielleicht sogar gewürfelten Zucchini denkbar. Und wer auf Fleisch nicht verzichten will, kann ja vor den Zwiebeln noch etwas Speck anrösten. Aber gerade letzteres würde die Nährwertbilanz natürlich ziemlich nach unten ziehen – und die ist in dieser Zubereitung wirklich sehr gut ausgefallen:

    Zutat kcal
    140g Hirse: 495,60
    250g Pastinaken: 57,50
    250g Möhren: 52,50
    100g Frühlingszwiebeln: 31,00
    90g Gemüsezwiebel: 25,20
    2 Hühnereier: 154,00
    15g 8-Kräuter-Mischung: 5,55
    5g Olivenöl: 44,95
    Summe: 866,30

    Das sind bei 3 Portionen dann gerade mal 288,77kcal pro Portion – wirklich ein leichtes und doch sehr leckere Gericht, das einige Möglichkeiten zur Variation bietet. Hirse stellte sich für mich dabei als eine Sättigungsbeilage heraus, die es durchaus mit den hier verbreiteteren Alternativen wie Reis oder Nudeln aufnehmen kann. Mal schauen was es noch so an Gerichten mit Hirse gibt, das heutige Kochexperiment hat mit Lust auf mehr gemacht.

    Guten Appetit

    Spinat-Ricotta-Cannelloni mit Krabben – das Rezept

    Heute hatte ich Lust auf irgend etwas italienisches und nach kurzer Such stieß ich auf ein Rezept für Cannelloni mit einer Füllung aus Blattspinat, Ricotta und Krabben, das ich aber noch ein wenig nach eigenem Gutdünken modifizierte. Und das Gericht das dabei entstanden ist erwies sich mal wieder als ausgesprochen lecker, daher möchte ich es nicht versäumen das Rezept hier kurz in üblicher Weise vorzustellen.

    Was brauchen wir also für drei bis vier Portionen?

    400-450g Blattspinat Ich hatte dieses Mal kleinere Pads bekommen, was aber nichts zur Sache tat da ich die ganze Packung verbrauchte)
    01 - Zutat Blattspinat

    150g Ricotta
    02 - Zutat Ricotta

    150g Krabben
    03 - Zutat Krabben

    14 Cannelloni (am besten die Variante ohne Vorkochen)
    04 - Zutat Cannelloni

    3 Zweige frischen Oregano
    05 - Zutat Oregano

    etwas frischen Basilikum
    06 - Zutat Basilikum

    800g stückige Tomaten
    07 - Zutat stückige Tomaten

    2-3 Zehen Knoblauch
    08 - Zutat Knoblauch

    1 große Zwiebel
    09 - Zutat Zwiebel

    50-70g Streukäse nach Wahl – ich wählte Mozzarella
    10 - Zutat Streukäse

    1 Becher Creme fraiche oder Creme legere
    11 - Zutat Creme fraiche

    2-3 EL Zitronensaft
    12 - Zutat Zitronensaft

    2-3 TL Balsamico
    13 - Zutat Balsamico

    Salz, Pfeffer und Muskatnuss zum würzen

    1-2 EL Olivenöl zum braten

    Bei der Verwendung von noch tiefgefrorenem Blattspinat können wir diesen erst einmal in der Mikrowelle auf Auftaustufe etwas auftauen. Während der Spinat auftaut, schälen wir die Zwiebel und schneiden sie in sehr feine Würfel.
    14 - Zwiebel fein schneiden

    In etwas Olivenöl dünsten wir dann die Zwiebelstücke glasig an
    15 - Zwiebel andünsten

    und pressen dann das Knoblauch dazu, das wir ebenfalls kurz mit dünsten.
    16 - Knoblauch pressen

    Ist alles gut angebraten geben wir den an- oder aufgetauten Blattspinat hinzu, gießen ggf. etwas Wasser hinzu
    17 - Blattspinat hinzugeben

    und würzen alles kräftig mit Salz, Pfeffer und Muskatnuss.
    18 - Würzen

    Alles dünsten wir so für 2-3 Minuten und nutzen diese Zeit den Ricotta mit dem Zitronensaft zu verrühren.
    19 - Ricotta und Zitronensaft vermengen

    Anschließend geben wir den Ricotta zum Blattspinat
    20 - Ricotta addieren

    und rühren ihn unter.
    21 - Ricotta verrühren

    Es folgen nun dir Krabben
    22 - Krabben hinzu

    die wir ebenfalls gut mit dem restlichen Pfanneninhalt vermengen.
    23 - Krabben untermengen

    Das ist auch ein guter Zeitpunkt alles noch einmal mit Salz, Pfeffer und Muskatnuss abzuschmecken –
    24 - Abschmecken

    anschließend lassen wir alles einige Minuten einköcheln.
    25 - einköcheln lassen

    Wenden wir uns nun der Sauce zu: Dazu hacken wir erst einmal das frische Oregano
    26 - Oregano hacken

    und das frische Basilikum sehr fein,
    27 - Basilikum hacken

    dann erhitzen wir die stückigen Tomaten in einem Topf,
    28 - Tomaten erhitzen

    streuen die gehackten Kräuter ein,
    29 - Kräuter einstreuen

    würzen alles mit Salz und Pfeffer
    30 - Mit Pfeffer und Salz würzen

    und schmecken es schließlich mit zwei bis drei TL Balsamico-Essig ab.
    31 - Balsamico einrühren

    Jetzt muss alles für mindestens acht bis zehn Minuten auf mittlerer Stufe vor sich hin köcheln damit es sich etwas reduziert. Diese Zeit können wir nutzen um die Cannelloni mit Hilfe eines Espressolöffels zu befüllen – eine recht Mühsame, die etwas Zeit in Anspruch nimmt.
    32 - Cannelloni befüllen

    Ist die Tomatensauce etwas reduziert und dickflüssiger geworden
    33 - Sauce reduziert

    schalten wir die Platte auf niedrige Stufe herunter, fügen die Creme fraiche hinzu
    34 - Creme fraiche addieren

    und verrühren alles wieder gut miteinander. Alles lassen wir für zwei bis drei Minuten noch leise köcheln, dann schalten wir die Platte aus.
    35 - unterheben

    Nun heizen wir den Ofen auf 200Grad vor und verteilen dann ein wenig der Sauce auf dem Boden der Auflaufform
    36 - Boden mit Sauce bestreichen

    und legen unsere gefüllten Cannelloni darauf.
    37 - Cannelloni einlegen

    Sollte noch etwas Füllung übrig sein, können wir diese auf den Cannelloni verteilen,
    38 - Rest Füllung verwenden

    gießen dann die Sauce auf
    39 - Sauce aufgießen

    und bestreuen alles schließlich mit dem geraspelten Käse.
    40 - Mit Käse bestreuen

    Ist der Ofen aufgeheizt, geben wir die Auflaufform auf der mittleren Schiene hinein und überbacken alles für etwa 30 Minuten.
    41 - Backen

    Sobald der Käse geschmolzen ist und beginnt zu bräunen, können wir das Gericht entnehmen
    42 - Spinat-Ricotta-Cannelloni / Spinach ricotta cannelloni - Fertiges Gericht

    und am besten noch heiß servieren.
    43 - Spinat-Ricotta-Cannelloni / Spinach ricotta cannelloni - Serviert

    Die fruchtige Tomatensauce mit all ihren Kräutern harmonierte meiner Meinung nach geschmacklich wunderbar mit der mild-cremigen Spinat-Ricotta-Mischung, der die Krabben eine angenehme Fischnote und den gewissen zusätzlichen Biss gaben. Durch die Beigabe des Bechers Creme fraiche hatte die Sauce außerdem eine wunderbare Konsistenz und Cremigkeit erhalten – dabei habe ich den eigentlich nur – abweichend vom Originalrezept – noch hinzugefügt weil er kurz vorm Ablaufdatum war.

    44 - Spinat-Ricotta-Cannelloni / Spinach ricotta cannelloni - CloseUp

    Natürlich würde das Gericht auch ohne die Creme fraiche auf allgemeine Zustimmung stoßen, da bin ich mir Sicher. Aber natürlich interessierte mich auch, was das Gericht so an Kalorien zusammenbringt, denn beim ersten betrachten sieht es nicht gerade Kalorienarm erscheint.
    Werfen wir also einen Blick auf die einzelnen Komponenten:

    Zutat kcal
    450g Blattspinat: 112,50
    200g Ricotta (Vollfettstufe): 328,00
    200g Nordsee-Krabben: 154,00
    800g stückige Tomaten: 152,00
    150g Cannelloni: 525,00
    200g Creme fraiche: 604,00
    40g Mozzarella: 107,60
    90g Gemüsezwiebel: 25,40
    10g Knoblauchzehen: 14,20
    10g Olivenöl: 89,90
    15ml Zitronensaft: 5,40
    10g Alceto Balsamico: 7,70
    Summe: 2125.50

    Das ergibt bei vier Portionen 532,375kcal und bei drei Portionen 708,50kcal pro Portion – das geht eigentlich, denn ich hätte weitaus mehr erwartet. Dennoch mit Sicherheit auch nicht etwas dass man als Diätgericht bezeichnen kann. Aber am Wochenende geht das schon mal, gerade weil ich ja ansonsten bisher heute mit Nahrungsmittelaufnahme eher zurückgehalten hatte und somit die Gesamtbilanz nicht allzu negativ ausfallen sollte. Ist jedenfalls ein sehr leckeres Gericht und auch eine kleine Premiere, denn dies ist das erste Gericht dass ich mit Ricotta zubereitet habe. Wem das befüllen der Cannelloni übrigens zu viel Arbeit ist, dem sei noch angemerkt dass man aus den Bestandteilen auch gut eine Lasagne verwenden kann – man muss die Canneloni nur durch Lasagneplatten ersetzen. Leider ist mir die Idee beim Schreiben dieses Beitrags gekommmen – geschmacklich sollte es zumindest keinen Unterschied machen.

    In diesem Sinne: Guten Appetit